Recent Posts
Posts Are Coming Soon
Stay tuned...
Featured Posts

Warum brauchen wir Trinkhalme?

Das frage ich mich jedes Mal, wenn ich in einem Restaurant esse, wo mir einer serviert wird, obwohl ich nicht darum gebeten habe. Ich bin doch alt genug, um direkt vom Glas zu trinken! Sogar meine 3-jährige Tochter kann es mittlerweile. Wenn sie oder ich dann doch was verschütten, dann dauert es gerade Mal eine Minute, um die Kleckerei aufzuwischen, wobei der Plastikhalm selbst in eintausend Jahren nicht kompostiert. Muss denn der Styroporbecher mit Plastikdeckel und Röhrli wirklich sein? Und selbst wenn ich dem Kellner sage, dass ich keinen brauche, und bitte ein Glas für meine Tochter, dann vergisst er es innert zehn Sekunden und bringt mir all diesen Müll trotzdem. Weil er – und wie so hoffnungslos viele von uns – in unserer alten Lebens- und Denkweise festsitzen: Einmal gebrauchen und wegwerfen. Oder noch schlimmer: Gar nicht gebrauchen und wegwerfen. Wir Menschen sind verrückt zu glauben, dass wir als diese Einweg-Gesellschaft lange überleben können. Schon einmal den Film „Wall-E“ gesehen? Sehr gut möglich, dass die Erde bald so aussieht, wenn wir uns nicht ändern. Warum erscheint so vielen der Gedanke, etwas immer und immer wieder zu gebrauchen, so absurd? So eklig? Zum Beispiel Toilettenpapier, Babytücher, Haushaltspapier, Windeln und ja, sogar Binden aus Stoff. All diese Dinge habe ich neulich in meinem Haushalt ersetzt. All dieser Plastik und Müll muss nicht sein, denn so vieles kann mit einem wiederverwertbaren, waschbaren Material ersetzt werden. Mehr Wäsche habe ich deswegen nicht, weil es sich dabei um Dinge im kleinen Format handelt. Unsere profitorientierte Industrie hat uns glauben gemacht, dass es einfacher, schneller und bequemer ist, etwas nur einmal zu gebrauchen und es dann wegzuwerfen. Aber den gleichen Artikel immer und immer wieder kaufen zu müssen; dafür sogar einen Extra-Notfall-Trip zu machen (zum Beispiel für Toilettenpapier); den Artikel auspacken, die Verpackung wegwerfen; Produkt einmal gebrauchen und wegwerfen; es dann wieder einkaufen und dafür Geld ausgeben müssen… Puh! Das klingt ganz schön anstrengend und auch teuer! Umweltschutz und Geldsparen gehen oft Hand in Hand. Ich habe eine „Dinge, die ich nicht mehr kaufe“-Liste. Diese beinhaltet mittlerweile 20 Produkte und es werden mehr.

Während sich die ganze Welt wegen dem Amerika-gegen-den-Rest-der-Welt – Konflikt Gedanken macht, sorge ich mich über den miserablen Zustand unserer geliebten Erde. Unnötig zu erwähnen, wie umweltschädlich Krieg ist, aber ich tue es trotzdem.

Es gibt keinen Planeten B, und mit einer Anzahl von sieben Billionen Menschen können wir so einfach nicht weitermachen.

#Umweltverschmutzung #Plastik #Trinkhalme #Styropor

Kontakt  Sitemap        

Copyright Janine Tollot 2015. All rights reserved