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Rezension zu "Das Objekt" von John Sandford und Ctein


Ich weiss nicht so recht, wie ich diese Buch bewerten soll. Zuerst wollte ich nur 3 Sterne vergeben, bis ich das Nachwort gelesen habe. Die beiden Autoren haben erstaunliche Arbeit in Sachen Recherche und Realitätsbezug geleistet. Was für eine riesige Herausforderung und ein hartes Stück Arbeit war, kann ich nur erahnen, und dafür sollte man diesem Buch applaudieren, auch wenn es ein paar Schwachstellen hat.

Zu erst einmal das, was mir gefallen hat:

Die Idee an sich, dass sich außerirdische Aktivitäten in unserem Sonnensystem abspielen, ist aufregend. Und obwohl ich ein bisschen enttäuscht war, dass es am Ziel der Reise keine Begegnung mit Aliens gab, fand ich die Ideen und Erklärungen, zu was „Das Objekt“ denn nun tatsächlich war, sehr gut, plausibel und realitätsbezogen. Da dachte ich: hey, so etwas könnte es wirklich geben!

Was ich ebenfalls erfrischend fand: eine weibliche Präsidentin! Das ist doch mal was, auch, wenn diese ein echt dieses Miststück ist!

Was mir weniger gefallen hat:

Zu viel technisches Blabla, von dem ich nicht viel begriffen habe. Ich verstehe, dass ein Roman wie dieser nicht ohne technischen Erklärungen und Begriffen auskommt, wäre hier weniger mehr gewesen. So fand ich den Bau des Raumschiffes ätzend langweilig und viel zu lang.

Dann ist der Klappentext irreführend. Da heißt es, dass auf der Reise alles schief geht. Also ich fand, dass das meiste recht glatt lief. Es ab während der ganzen Reise nur einen Unfall und einen Todesfall. So erstreckte sich auch dieser Teil in die Langeweile und ich sehnte nur noch die Ankunft beim Objekt herbei. Und dort wurde es endlich richtig spannend und die Dinge nehmen einen ungezügelten Lauf.

Was mich an dem Buch aber am allermeisten gestört hat, ist die lausige Übersetzung ins Deutsch. Auch hier verstehe ich, dass ein amerikanischer Sience-Fiction Roman nicht ganz ohne Anglenismus auskommt, aber die Übersetzung ist schlampig bis lächerlich. Warum kein ein Screen kein Bildschirm sein?

Ein Buch mit Stärken und Schwächen, das aber trotzem eine gerechte Aufmerksamkeit verdient.


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