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Noch mehr Rezis für mein Unterwasser-Buch

Victoria Townsend:

Cover: Die Farben des Covers haben mich sofort in den Bann gezogen. Das Gelb am Horizont und das Blau der Unterwasserwelt stechen sofort hervor und harmonieren perfekt zusammen. Das Cover passt super zur Geschichte, denn schon hier kann man eine Teilung der beiden Welten erkennen. Auch die Schrift passt sehr gut zum Rest des Covers. Inhalt: Vor langer Zeit haben die beiden Göttergeschwister Este und Isea die Welt von Oasis erschaffen. Doch als der Neid Isea packte, zerstörte dieser Estes Welt und mit ihr die Menschen. Este ist seitdem voller Wut und darauf aus sich an ihrem Bruder und dessen Welt zu rächen. Sie nahm ihn gefangen und droht nun die Unterwasserwelt und die darin lebenden Orkusianer zu vernichten. Brielle, die eines Tages den gefangenen Isea findet, erfährt daraufhin die erschreckende Wahrheit über ihre Mutter. Isea bietet Brielle an ihren Kindheitstraum, eine Orkusianerin zu werden, zu erfüllen, wenn diese ihm hilft zu entkommen. Als die Ereignisse sich überschlagen, bleibt Brielle nichts weiter übrig als sich den auf sie wartenden Gefahren zu stellen und eine abenteuerliche Reise in die Unterwasserwelt zu beginnen. Dieses Buch ist das erste Fantasybuch mit dem Thema Unterwasserwelt und Meerjungfrauen (in dem Fall Orkusianer), das ich bis jetzt gelesen habe. Ich bin mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen und ich muss sagen, dass ich wirklich unglaublich überrascht wurde. Und das meine ich im positiven Sinne. Es wurde so viel Liebe und Aufwand in die Erschaffung dieser tollen Welt gesteckt. Die Geschichte ist wirklich spannend und lässt den Leser nicht mehr los. Besonders das Ende konnte mich noch einmal richtig begeistern. Ich würde es sogar als stärksten Teil des Buches betrachten. Ich hatte nicht erwartet, dass der Schluss so tiefgründig und unglaublich wird. Schreibstil: Der Schreibstil von Janine Tollot ist mit keinem anderen Schreibstil der Autoren, von denen ich bisher etwas gelesen habe, zu vergleichen. Er ist nicht ganz einfach, denn die Autorin schreibt sehr tiefgründig und verwendet viele Fachbegriffe. Aber gerade das macht den Stil und das Buch so besonders. Mit der Fachsprache und den Erklärungen zu den Phänomenen der Unterwasserwelt wirkt das Buch sogar recht wissenschaftlich. Der Leser wird in diese ihm fremde Welt entführt, lernt viel neues und kann gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und beweisen, dass die Autorin viel Liebe und Herzensblut in ihr Buch gesteckt hat. Brielle als Protagonistin ist ein wirklich liebenswerter Mensch, der stets in allen versucht das Beste zu sehen und deren Traum es ist, die Welt unter Wasser zu entdecken. Während ihrer Reise entwickelt sie sich immer weiter und lernt nicht nur die guten sondern auch die schlechten Seiten des Lebens als Orkusianer kennen. Auch die beiden Göttergeschwister waren sehr interessant. Sie haben beide ihre schlechten Seiten und haben bei einigen Dingen in ihrem Leben die falschen Entscheidungen getroffen. Trotzdem lieben sie ihre Erschaffung und wollen, dass es ihren Völkern gut geht. Jeder Charakter der Geschichte hat seine ganz eigene Persönlichkeit, welche man Stück für Stück beim Lesen kennenlernen kann. Fazit "Die Legende von Oasis" hat mich wirklich auf ganzer Linie überrascht. Die Autorin hat mit diesem Buch eine wunderbare und unglaublich schöne Welt erschaffen, die darauf wartet von vielen Lesern entdeckt zu werden. Die Fachbegriffe und Erklärungen geben dem Buch etwas Wissenschaftliches, was das Lesen noch einmal interessanter macht. Ich kann das Buch jedem nur wärmstes ans Herz legen.

Spleno:

Inhalt: Brielle lebt mit ihrer Familie auf der Emerald ein Schiff. Tagtäglich erlebt sie die Faszination der Meere der Oasis und deren Bewohner. Wie gerne wäre sie ein Meermensch. Eines Tages endteckt sie in einem verschlossenen Raum des Schiffes Isea, ein Gott. Dieser erzählt ihr eine Geschichte die Brielle nicht so recht glauben will und macht mit ihr einen Handel aus... Meinung: Allein das fasziniernde Cover zieht einem in den Bann nach Oasis. Es ist farblich so schön gestaltet, lässt inne halten und macht Lust den Inhalt zu lesen. Inhaltlich ist das Buch wirklich der absolute Hammer. Es überzeugt von einer stärke und ausdrucksweise, die einen nach Oasis und Co. zieht. Die Bewohner sind mit Leib und Seele ausgestattet und führen den Leser in eine großartige erschaffene Welt. Die Welt hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet, ich konnte keine Schwachstelle beim Lesen finden. Am Anfang kommen den Leser einige unbekannte, fremde Wörter und Namen über den Weg. Das solte nicht abschrecken das Buch weiterzulesen - es lohnt sich unbedingt. Mit der Zeit verschwimmen diese Wörter und werden eins mit diesem tollen Buch. Gut dosiert und nicht am Anfang so stark wäre angenehmer gewesen. Rundherum ein sehr starkes Buch mit allen Facetten die mich überzeugt haben das Buch absolut weiterzuempfehlen. Fazit: Großartig - ein faszinierendes Buch

Ladylike:

Der Schreibstil dieses Buches ist so schön! Kein Film könnte bildreicher sein, als der Schreibstil von Janine Tollot. Man konnte geradezu mit eigenen Augen die vielen Korallenriffe, Wasseralgenfelder und verschiedenen Fischarten sehen. Bis in die tiefsten Tiefen des Meeres ist man geschwommen und hat die Schönheit darin auf eine neue Art kennengelernt. Nebenbei verliert man aber nicht die der Oberfläche aus den Augen und sehnt sich bei den Beschreibungen an einen Fuß des Berges, um einen Wasserfall zu beobachten oder an dessen Spitze, um den Ausblick genießen zu können. Nicht nur die Schönheiten dieser Welt werden bildreich bis in die letzten Winkel beschrieben, sondern auch die Grausamkeit vieler Taten, Zerstörung von Lebensraum und Lebewesen, hat man direkt vor Augen. Das hat oft vor Augen geführt, wie schön unsere Welt ist, genauso wie sie ist, aber auch sehr Zerbrechlich. Die Geschichte erlebt man hauptsächlich aus der Sicht von Brielle und Isea, wobei die Autorin hin und wieder den Blick aus anderen Charakteren heraus beschreibt. Brielle ist ein wildes Mädchen, dass nach Abenteuern lechzt und auch den Mut hat, nach einem zu greifen. Sie lebt bei den Menschen auf einem Schiff, in einer Welt voller Meermenschen, die sie unbedingt näher kennenlernen möchte.. Zwischen Menschen und Meermenschen herrscht seit einer Ewigkeit Missverständnis und trotzdem leben sie (mehr oder weniger) im Einklang miteinander. Trotzdem ist da Brielle, die auf dem Schiff hin und her turnt, auf den letzten Mast klettert, um dem Meer immer näher zu sein, Delfinen beim Schwimmen zuzusehen und sich ein Leben als Meerjungfrau (auch Orkusianerin genannt) vorzustellen. Schön fand ich da all die Details zu den Meermenschen, die sie viel authentischer haben wirken lassen.Und dann hätten wir da Isea, Gott sowie auch König der Meere, der seit Ewigkeiten von seiner Schwester Göttin Este, über der Meeresoberfläche auf einem Schiff gefangen gehalten wird. Die Autorin hat hier eine eigene Welt mit eigener Entstehungsgeschichte kreiert, mit wundervollen Fantasy-Elementen und zwei Göttern im langwierigen Streit. Isea wird von Este gefoltert und gedemütigt und dabei hat ihr Zorn auf ihn, gerade erst ihren Anfang erreicht… Keiner der Beiden ist perfekt und so kann man weder Este noch Isea als den oder die Böse abstempeln. Stattdessen lässt man sich auf die vielen verschiedenen Charakterfacetten ein und lässt sich die Legende von Oasis erzählen. Der Autorin ist es gelungen, mich direkt mit Charakteren mitfühlen zu lassen. Ich habe gelächelt, war betrübt, geschockt, habe mich wohl gefühlt, wurde neugierig und habe dadurch halbe Welten erkundet, war den Tränen, der Verzweiflung nahe und vieles mehr. Außerdem habe ich in diesem Buch wohl mehr über das Meer und viele damit verbundene Kettenreaktionen gelernt, als je in meinem Leben davor. So klasse, genial ich das auch fand, bringt mich das wohl zu meiner Kritik. Manchmal saß ich dran und habe einige Beschreibungen, Erklärungen und Fachbegriffe vor die Nase gesetzt bekommen, dass ich dann glatt erst mal gar nichts verstanden habe. Also hatte es den gegenteiligen Effekt, weil das mal zu viele Informationen auf einmal oder etwas zu komplex erklärt war beziehungsweise ich die Wörter nicht mal kannte. Was auch vorkam (selten, aber es kam eben trotzdem vor) war, dass mal eine längere Beschreibung mich aus der Geschichte kurz rausgehauen hat und mir dadurch die Spannung hin und wieder abhandengekommen ist. Da muss ich aber auch dazusagen, dass ich mich mit solchen Sachen (z. B. Meeresbiologie) überhaupt nicht auskenne und für Alle, die zumindest ein wenig Ahnung haben, das vermutlich sehr spannend finden werden! Ich für meinen Teil habe auch sehr viel gelernt beim Lesen. =) Fazit: Die Charaktere hatten so einige Facetten und haben mich im Zusammenhang mit der Handlung, auch mal im Schnelldurchlauf durch all meine Mimiken geführt. Der Schreibstil war für mich ein höchster Genuss und hat mir geradezu eine Brille in eine andere Welt aufgesetzt, in der ich viel über das Meer erfahren durfte. Damit verbundene Fachbegriffe haben bei aber auch manchmal für Verwirrung gesorgt und meinen Lesefluss ein wenig gestört. Wobei diese Kritik schwach aussieht im Vergleich dazu, was ich für schöne Weisheiten aus dem Buch herausziehen konnte. Nicht NUR ein Buch zur Unterhaltung! =) Zitat: „Orkusianer konnten nicht weinen, denn das Meerwasser waren ihre Tränen.“


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