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"Ich bin sowas von im Arsch."


So beginnt „Der Marsianer“ von Andy Weir. Es ist ein sehr realistischer Sience-Fiction Roman und handelt in der nahem Zukunft. Ein Team von Astronauten, das auf dem Planeten Mars landete – muss ihre Mission nach einem Unfall überstürzt abbrechen. Zurück bleibt Mark Watney, der es nicht rechtzeitig an Bord geschafft hat. Die Mannschaft glaubt ihn tot, doch plötzlich bemerkt man auf der Erde Aktivitäten auf dem Mars – menschliche Aktivitäten. Mark Watney lebt noch! Doch wie lange? Der rote Planet ist den Lebenden alles andere als freundlich gesinnt und als eine Ein-Mann-Operation ist die Herausforderung, zu überleben, noch um vieles größer. Doch Watney hat alles, was er braucht um zu überleben, er muss nur alles irgendwie in Gang bringen. Und hierbei wird der Roman sehr technisch. Definitiv ist er sehr gut recherchiert – zu gut, meiner Meinung nach. Oft sind die seitenlangen Erklärungen über wie was wann und warum funktioniert, etwas mühsam und für einen Nicht-Astronauten, Nicht-Physiker, Nicht-Chemiker, Nicht-Biologe wie mich, schwer verständlich. Doch es ist halt ein wichtiger Teil der Geschichte und genau deshalb wirkt sie ja auch so realitätsgereu. Kein übertriebener, aus der Luft gegriffener SF, sondern aufgebaut auf Fakten und Zahlen und einer großen Portion Spannung. Immerzu fiebert man mit Watney mit, besonders nach so manchen Pleiten und Pannen. Wie bloß wird er es schaffen zu überleben? Nach Hause zu kommen? Und die Einsamkeit macht ihm auch sehr zu schaffen. Am besten gefallen mir die spukhaften Beschreibungen vom Mars, den uns der Autor mit dieser Geschichte viel näher gebracht hat.


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