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JOE ABERCROMBIE - THE FIRST LAW TEIL 1-5


“Hoffnung ist für die Schwachen.”

Joe Abercrombies Fantasy Bücher sind was Besonderes, denn sie sind nicht so blumig und kitschig geschrieben wie so manche Bücher dieses Genres. Sie sind voller Humor, der oft bis zum Sarkasmus reicht, besonders, wenn seine Figuren agieren. Jede Figur in hat irgendeine Macke, so dass jeder Leser sich in irgendeinem Charakter wiederfinden kann. Am meisten fasziniert mich Glokta, der Hochinquisitor. Einst war er ein gefeierter Held und Soldat, doch dann wurde er im Krieg gefangen genommen und durch jahrelange Folter zum Krüppel gemacht. Merkwürdigerweise hat er nach seiner Freilassung den Beruf „Folterknecht“ gewählt. Glokta ist eine so entstellte, heruntergekommene, verknackste Gestalt, wie man sie so noch nie getroffen hat. Und die Torturen, die er tagtäglich durchstehen muss, sind auch des Lesers Martyrium, so lebendig und bildhaft beschreibt Abercrombie sie.

Ich schreibe hier eine Rezension für fünf Bücher und möchte daher nicht auf jedes einzelne eingehen, aber die Bände halten so manches parat, was sich ein Fantasy-liebhaber wünschen mag: Viele lustige Namen (Dreibaum, Hundsmann); regelmäßiges Gemetzel mit vielen Helden, Möchte-gern-Helden und Feiglingen; ein verwöhnter Prinz, ein verkorkter Zauberer; ein rachesüchtiges, animalisches Mädchen; ein höchst eingenommener Reiseführer; ein alternder, depressiver General, ein Haufen verrückter und lebensmüder Wikinger; Machenschaften und rücksichtslose Pläne und Ziele der Politiker und Aristokraten… es sind vor allem die Figuren, die diese Bücher so interessant und lesenswert machen. Und viele davon entpuppen sich früher oder später als jemand ganz anderen, als das, was Joe einem glauben gemacht hat. Die Geschichte ist nie langweilig, halten viele Überraschungen parat; Gutes wird als Böses entlarvt, Böses wendet sich zum Guten.


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