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DIE 5 FORMELEMENTE DES SCHREIBENS -TEIL 1

„Erzählen, beschreiben, erklären, begründen, Dialog“

Erzählen

Eine Erzählung sollte sich von einem Bericht unterscheiden. Berichte sind, was Journalisten verwenden. Sie befassen sich mit den 5 W-Fragen: Wer? Was? Wo? Wie? Weshalb?

Wer hat das Feuer gelegt und wer sind die Opfer? Was ist abgebrannt, was ist passiert? Wo genau hat es gebrannt? Wie wurden die Opfer gerettet? Weshalb hat der Täter das Haus in Brand gesteckt? Etc.

Ein Bericht basiert auf Fakten und Daten, schildert die Handlung in groben Zügen, die Information steht im Mittelpunkt.

Wo der Bericht eines Journalisten aufhört, beginnt die Erzählung eines Autors. Dieser geht den Motiven genauer auf den Grund: Der Täter ist ein Pyroman. Wie kam es dazu? Schwere Kindheit? Und zudem hegt er einen Groll auf die Leute, die in dem Haus leben. Wie kam es dazu? Hohe Schulden? Mord? Rache? Was geschieht als nächstes?

Und schon ERZÄHLT man eine Geschichte.

Man könnte beim Erzählen folgendem Schema folgen:

1. Man enthüllt seinen Entschluss (Ich werde um die Welt reisen.)

2. Dann erklärt man seine Motive (Ich habe so viel Geld und würde es lieber für mich

ausgeben, als euch Balgen vererben.)

3. Begründung (Ich habe Krebs und will es noch einmal so richtig sausen lassen, bevor ich sterbe.)

4. Evtl. 2. Enthüllung (Ich habe zudem alle meine Besitztümer verkauft und das Geld wohltätigen Zwecken gespendet.)

5. Beschreiben, erzählen (Der verrückte Papa schweift ab in Tagträumereien, wo er überall hin will, tun will und sehen will. Aber bis dahin hört ihm wohl keiner mehr zu, denn die ganze Familie ist sauer auf ihn.)

6. Der überzeugende Beweis seines Entschlusses am Schluss (Da kannst du dir selber was ausdenken.)

(7. Schlussfolgerung)

Daraus folgt: Seelenvorgänge, Gedanken und Gefühle werden dargelegt, seine Situation anschaulich beschrieben, Probleme erklärt ...


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