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„Die größte Macht hat das richtige Wort zur richtigen Zeit.“ Mark Twain.

EINFACHE WORTE, KLARE GEDANKEN

Lieben wir sie nicht alle, diese starken Reden der Helden in Filmen? Theoden König, wie er die Rohirrim anfeuert, um sich mit Mut im Herzen in die Masse aus Orks zu stürzen. Und genauso schön tut es auch Aragorn. Obwohl die Chance auf Tod garantiert und die Aussicht auf Sieg kaum existent ist, fassen sich die Menschen von Mittelerde ein letztes Mal ein Herz, um für ihre Freiheit zu kämpfen – und all das, weil die beiden Könige sie mit gewaltigen Reden ermuntert haben.

Andere weltberühmte Redner waren Martin Luther King, Abraham Lincoln und Adolf Hitler. Politiker, um die Nation auf ihre Seite zu ziehen.

Die meisten Menschen glauben, dass Geld die wahre Macht ist, aber was nützt all das Geld eines Politikers, wenn er die Menschen nicht dazu bewegen kann, ihn zu wählen? Und gewählt wird er, in dem er vor dem Volk mitreissende Reden hält.

Ja, ganz klar, so meine ich, die gewaltigste Waffe der Menschheit ist das gesprochene und geschriebene Wort. Worte können verletzen und heilen, traurig und glücklich machen, verärgern und erfreuen.

Und diese Macht machen wir Autoren uns tagtäglich zu nutzen. Was ist also hierzu mein heutiger Tipp?

Ordne deine Notizen und Gedanken, die du für eine Geschichte hast. Gliedere sie in Anfang, Mittelteil und Schluss. Wäle dann eine frische, einfache Sprache, um die Szenen und Figuren darzustellen. Details sind wichtig, aber habe acht, dass du dich nicht darin verlierst! Details sind nötig, aber nur, wenn diese auch die Handlung voran treiben. Versuche nicht, beim Leser mit Fremd- und Fachwörtern und sonst ungebräuchlichen Audrücken zu protzen. Falls du jedoch nicht darum herum kommst, ergreife die Chance, diese Begriffe zu erklären – in einem Sachbuch mit einer Fussnote, in einem Roman könnte eine Figur, die sich in diesem Feld auskennt, einer anderen Figur eine Erklärung abgeben.

Stelle dir vor, du wärst selbst eine Figur in deiner Geschichte. Wie dann würdest du die Umgebung, die Umstände etc. schildern? Wahrscheinlich nicht mit Protzwörtern.


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