Rezensionen von "Die Legende von Oasis"

Corinne Tollot-Mast schreibt:


Mich hat das Buch „die Legende von Oasis“ vom ersten Moment an gefesselt. Da ich nicht so der Fantasy-Liebhaber bin, war ich von Anfang an etwas skeptisch dem Buch gegenüber. Jedoch schon nach 2-3 Seiten konnte mich die Autorin mit ihrer neu geschaffenen Welt bezaubern. Die Tiefsee mit ihren wunderschönen Landschaften und Tieren wird durch die Orkusianer sehr detailgetreu und wunderschön beschrieben. Die Hauptfigur Brielle konnte mich von Anfang an in ihren Bann ziehen und man möchte immer mehr von dem Mädchen und ihrer Vergangenheit erfahren. Es ist eine rasante Geschichte mit einem Wettlauf um die Zeit und das Ende ist bis zum Schluss nicht vorhersehbar.

Das Buch wurde mit sehr viel Fantasie geschrieben und die erfunden Namen und Welten haben wunderschöne Namen. Ich würde jederzeit wieder ein Buch von der Autorin lesen, da es mich auch als Nicht-Fantasyleser zu 100% überzeugt hat.

Chrissi H (Lovelybooks-Leserin)

 

**Kurzmeinung**

Wow, einfach nur: Wow! 

 

**Inhalt**

Brielle lebt mit ihrer Familie auf einem Schiff, das nahezu immer auf den Weltmeeren unterwegs ist. Doch immer nur darauf herum zu fahren, reicht ihr nicht. Wie gerne würde sie die Unterwasserwelten kennenlernen und die sagenumwobenen Meermenschen treffen.

Bei einer ihrer Strafarbeiten macht sie dann eine grausige Entdeckung: einen Gefangengen in einem erbärmlichen Zustand, der behauptet ihr ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. Sie willigt ein und es passiert: nichts!

Alles Humbug!, denkt Brielle. Bis sie in einen Sturm gerät und über Bord geht.

 

**Meine Meinung**

Als ich das Buch beendet hatte, musste ich es erst einmal sacken lassen. Alles was ich bis dahin dachte, war: „Wow, das war… wow!“. Es ist selten, dass ich nach einem Buch derartig platt bin, das es mir förmlich die Sprache verschlägt, aber hier traf dies eindeutig zu.

Ich weiß gar nicht, was mich mehr begeistern konnte: Die Vielfalt, wie die Meere beschrieben wurden oder die bisher nie dagewesene Mischung aus Fantasy- und Wissenschaftsroman, aber der Reihe nach.

Die eigentliche Geschichte beginnt erst so richtig, nachdem Brielle über Bord gegangen ist und sie tatsächlich eine Fluke – also einen Fischunterleib – erhält. Mit dieser schwimmt sie durch die verschiedensten Königreiche des Ozeans, um dem Gefangenen zu helfen.

Die Reiche des Ozeans sind dabei genauso vielfältig, wie man sich das nur vorstellen kann. Sie reichen von bunten Korallenriffen, über die schwarze Tiefsee bishin zu den weißen Eismeeren. Sehr bildhaft stellt uns die Autorin diese verschiedenen Facetten der See dar und was mir dabei am besten gefiel: Sie unterlegte das ganze sogar wissenschaftlich. Anfangs tat ich mich etwas schwer, da hierbei auch Fachbegriffe genannt wurden, die mir aus normalen Romanen einfach nicht bekannt waren, aber mit der Zeit bekam ich ein Gefühl damit umzugehen. So kann ich nun die verschiedenen Wasserschichten voneinander unterscheiden und kenne Tierarten, die mir bis dato nahezu unbekannt waren. Nicht selten habe ich rein aus Neugierde einfach mal gegoogelt, wie Tiere, die genannt werden, in unserer Welt aussehen und wo sie so vorkommen. Das machte die Geschichte gleich noch viel realer und verwischte die Grenze zur sonstigen Fantasyhandlung. Es erschien alles unglaublich greifbar. 

Hauptfigur der Handlung ist Brielle. Sie ist die Tochter der Göttin Este, die auf einem Rachefeldzug gegen ihren Bruder die Unterwasserreiche zerstören möchte.

Schon aufgrund dieser Position merkt man, dass Brielle in der Geschichte immer wieder hin und hergerissen ist- zwischen ihrem Traum und ihrer Familie. Dies wird auch sehr gut deutlich. Ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen, in das trotzige und neugierige Mädchen. Neugierig aber vor allem auf die Welt, auf die Geheimnisse der Ozeane und alles, was man darin entdecken könnte. Trotz ihres sehr öden Alltags, bleibt sie ihren Träumen treu und lässt sich dabei auch von anderen nicht verbiegen. Als es dann aber später von Nöten ist, geht sie auch der Gefahr furchtlos entgegen und steht für die ein, die sie brauchen. Trotz allem kam sie aber nie wie ein Übermensch rüber (das nur angemerkt, weil es vielleicht nach der typischen Heldin klingt). Nein, sie hat durchaus auch mit Panik zu kämpfen und muss sich von Freunden aus brenzligen Situationen retten lassen. 

Diese standen ihr zum Glück immer zur Seite und sorgten dabei auch mal für den einen oder anderen sehr witzigen Dialog. Denn Zweibeiner – oder wie sie hier heißen: Terraner – und Meermenschen haben keinesfalls gleiche Gewohnheiten. Sie leben, sprechen und kommunizieren einfach ganz anders, was mich schon zum Schmunzeln brachte.

In diesem Zusammenhang bildet das Buch aber auch einen Fingerzeig. Es macht deutlich, dass man sich eben nicht nur von Vorurteilen und Ängsten gegenüber anderen leiten lassen, sondern sich vielmehr selbst eine Meinung bilden sollte. Dass Tolerenz und Verständnis wertvolle Güter sind, die auch gegen Gewalt und Rache bestehen können und nicht zuletzt, dass Freundschaft und Zusammenhalt das Wichtigste sind.

Schon allein das, macht das Buch sehr lesenswert. Aber alles zusammen war es einfach phänomenal.

 

**Fazit**

Ein Wow-Effekt, der noch lange nachhallen wird. Ich habe bisher kaum ein Buch gelesen, dass Spannung, Fantasy und Wissenschaft in eine derartige Harmonie bringt. Die Geschichte nahm mich absolut gefangen und ließ mich nicht mehr los.

Annlu (Lovelybooks-Leserin) schreibt:

 

In der Welt Oasis streiten sich die Göttergeschwister Este und Isea um die Vorherrschaft. Isea als König der Meere verliert Teile seines Reiches an die neu entstehenden Inseln und somit an Este, die die Wasserwesen hasst. In dieser Welt lebt Brielle, Tochter der Kapitäne eines Forschungsschiffs, die die Meermenschen, die Orkusianer, faszinierend findet. Immer neugierig erkundet sie das Schiff und findet einen Gefangenen, der behauptet ihr Onkel Isea zu sein. Er eröffnet ihr, dass ihre Mutter die Göttin Este ist. Nun soll Brielle in die unterseeische Stadt schwimmen und den Orkusianern vom Schicksal ihres Königs berichten. Dazu wandelt er sie in einen Meermenschen. Doch so einfach gestaltet sich ihre Aufgabe nicht.

Die Geschichte beginnt mit dem Prolog um Isea um dann zu Brielle zu wechseln. Die bildhafte Sprache des Prologs wechselt damit in eine Erzählung mit einigen Erklärungen zur Welt und zur aktuellen Situation von Brielle. Schon bald kommt aber wieder Spannung auf durch das Auftauchen von Isea. Er und Este sind schwer zu durchschauen, werfen das Bild von Gut und Böse immer wieder durcheinander und bringen damit Tiefe in die Geschichte. Brielle selbst scheint in dieser Hinsicht etwas naiv. Zu Beginn hatte ich sie daher sehr viel jünger eingeschätzt. Brielles Ausflug in die Welt der Orkusianer bringt einen Erzählstil mit sich, der Beschreibungen der Unterwasserwelt mit den spannenden Ereignissen abwechselt. Dadurch kommt es immer wieder zu Ruhephasen, die ein Bild der Fauna und Flora, aber auch der Geologie des Meeres zeichnen, das die Schönheit dieser Welt zeigt, dabei aber nicht in fantasievolle Abgründe abdriftet, sondern auf der realen Meereswelt basiert und einiges davon mit der Genauigkeit von Fachbegriffen erklärt. Gerade diese Abwechslung ließ die fantastischeren Elemente mehr hervorstechen, den Götterstreit einerseits und die neuen Erfahrungen Brielles andererseits, zu einem Abenteuer in einer faszinierenden Welt werden. Neben der Genauigkeit bei den Beschreibungen ist der Sprachstil auffallend. Bemüht um die Benutzung von Fachbegriffen, wo diese angebracht sind, ist die Sprache niveauvoll, ohne den Lesefluss zu bremsen oder konstruiert zu wirken. Auch dies hat zu meinem Lesevergnügen beigetragen. Der Beginn des Buches lässt noch ein typisches Abenteuer vermuten, die Geschichte bringt aber einige Überraschungen, sodass sie tiefgründiger war, als ich das erwartet hatte. So kam ich dazu, über den Sinn von Rache, Sieg und Niederlage im Krieg, Opferbereitschaft und was das Gute und das Böse in Personen ausmacht nachzudenken. Getreu diesem Erzählstil ist das Ende kein typisches happy end, sinnlose brutale Taten lassen eine Melancholie zurück, die dennoch Hoffnung in sich birgt.

Fazit: Obwohl die Geschichte in einer anderen Welt spielt, beschränken sich die fantastischen Elemente auf Existenz von Meermenschen und Göttern. Viele der anderen Wesen kommen auch in unserer Welt vor. Gerade das machte für mich den Charme des Buches aus. Neben der netten Geschichte konnte ich so einige Lebensräume und Lebewesen kennenlernen, wurde mit den passenden Fachbegriffen und Hintergrundwissen versorgt und wurde dabei noch bestens unterhalten.

 

 

Yoyomaus (Loveybooks-Leserin) schreibt:

 

Und dann kamen sie - die Delfine. In einem Wettschwimmen jagten sie neben der Bugspitze her, ritten mit der stolzen Emerald die Wellen. Es waren Spinner-Delfine, die Meister unter allen Meeresakrobaten.
Brielle lachte, während sie ihnen bei ihren Sprüngen zuschaute.
(Brielle zu Beginn der Geschichte auf dem Schiff Emerald, ihrem zu Hause S. 11)

Die Welt Oasis. Heim der Menschen an Land, den Terranern, und den Meermenschen in den weitläufigen Ozeanen, den Orkusianern. Das Mädchen Brielle lebt auf einem der Expeditionsschiffe, der Emerald, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Inseln und Kontinente der Welt zu entdecken und zu kartieren. Sie ist stolz darauf die Tochter des Kapitäns zu sein und kennt jeden Winkel des Schiffes wie ihre Westentasche. Immer wieder hängt sie mit ihrem alten Freund Pero sehnsüchtigen Gedanken hinterher, möchte sie doch auch einmal so schnell und anmutig durch das Meer schwimmen, wie die Orkusianer. Immer wieder wagt Brielle waghalsige Manöver, um den Meeresbewohnern nah zu sein, was ihrer Mutter sichtlich missfällt. Als Brielle nach einer solch waghalsigen Aktion dazu verpflichtet wird das Deck zu schrubben, fällt ihr eine geheimnisvolle Tür auf, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Niemand auf der Emerald scheint diese versteckte Tür zu kennen und so macht sich Brielle auf Erkundungstour. 
Doch was sie hinter dieser Tür erwartet, ist das blanke Entsetzen. Angekettet an einer Wand hängt ein alter Mann, mehr Gerippe als Mensch. Er eröffnet ihr, dass er der Meeresgott Isea ist und von ihrer Mutter gefangen gehalten wird, welche keine geringere sein soll, als die Göttin der Erde Este und somit seine Schwester. Aus Rache, weil er einst ihre Lande im Meer versenkte, hält sie ihn nun seit mehreren Jahrzehnten auf der Emerald gefangen und quält ihn. Er bittet Brielle ihm zu helfen, indem sie seine Krone und sein Zepter suchen und zu ihm bringen soll, damit er seine alte Macht wieder erlangen kann. Doch das Mädchen glaubt ihm zunächst nicht, klingt diese Geschichte doch zu unglaublich. Als sie jedoch Zeuge der Grausamkeit ihrer Mutter wird, wendet sich das Blatt und sie erklärt sich dazu bereit Isea zu helfen. Als es zu einem Unglück kommt und das Mädchen über die Reeling der Emerald gespült wird, droht Brielle zu ertrinken. Doch durch die Macht ihres Onkels wachsen ihr Kiemen und ihre Beine verschmelzen zu einer Schwanzflosse. Während Brielle sich auf den Weg macht, um Isea zu retten, rüstet Este zu einem letzten entscheidenden Schlag gegen die Unterwasserwelt und Isea. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
"Wale!", schrie sie entsetzt in Gedanken auf. "Du schickst mir zwei Wale zu Hilfe?"
"Ein Finnwal mit Kalb, um genau zu sein, und ja, kein anderes Tier war gerade in der Nähe. Ich will nicht, dass du ertrinkst."
"Kann ein Orkusianer denn ertrinken?"
"Nein, aber du wärst die Erste, die es schafft."
Sein freches Lachen hallte in ihrem Kopf.
(Gespräch zwischen Isea und Brielle S. 63)

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mich restlos gefesselt hat und ich kaum noch die Finger davon lassen konnte. Die Geschichte liest sich sehr spannend, ist sehr bildgewaltig. Sie strotzt voller neuer Ideen, sodass es einfach nie langweilig wird. Die Emotionen in diesem Buch sind immer zum greifen nah und man fühlt sich immer wieder so, als würde man direkt neben den Protagonisten stehen und die Reise mit ihnen erleben. Zwar findet man immer wieder Fremdwörter aus dem maritimen Bereich und der Unterwasserwelt, doch die Geschichte ist so gut gestrickt, dass sich alle Begriffe schnell selbst erklären, denn viele unklare Bezeichnungen werden in einem Gedankengespräch zwischen Isea und Brielle erklärt, was ich wirklich super finde.

Brielle als Charakter ist für mich ein ganz wunderbarer Mensch, sie liebt es zu träumen und weigert sich endlich erwachsen zu werden. Sie übernimmt Verantwortung, wenn es darauf ankommt und trotzdem ist sie für fast alle Dinge sofort zu begeistern. Es ist einfach wunderbar zu erleben, wenn sie sich über das Leben im Ozean wundert und begeistert. Brielle hat einen großen Gerechtigkeitssinn und beweist immer wieder, dass sie ein mutiges und starkes Mädchen ist, welches aber auch nicht davor zurückschreckt ihre Gefühle zu zeigen. Man muss sie einfach ins Herz schließen. Es geht gar nicht anders.


Die beiden Götter Isea und Trielle sind für mich auch zwei ganz besondere Charaktere. Trielle wirkt sehr zornig und wütend. Zwar lebt sie als Mensch, doch sie hat ihren Stolz nicht verloren und wird einfach nicht müde, ihren Bruder und schließlich die Unterwasserwelt zu quälen. Dabei zeigt sie immer wieder einen erstaunlichen Erfindergeist. Man kann während des Buches zuerst nicht anders, als sie abgrundtief zu hassen und ihr Wirken in Frage zu stellen. Doch mit der Zeit kommt der Leser dahinter, weshalb sie so handelt und man muss sich mit der Frage beschäftigen, ob man vielleicht doch ein bisschen nachempfinden kann, warum sie so ist, wie sie eben ist.

Isea hingegen war für mich zum Anfang eine sehr bemitleidenswerte Person, die ihr Leben nur dadurch lebenswert macht, dass sie vor Sarkasmus nur so strotzt. Er unterstützt Brielle wo er nur kann, auch wenn am Anfang sehr eigennützig. Trotzdem wachsen die beiden durch ihre Gedankengespräche immer mehr zusammen. Dass er an seiner Situation nicht ganz unschuldig ist, gibt Isea offen zu, was ihn in meinen Augen sehr sympathisch macht. Mit den Charakteren zu hoffen und zu bangen macht dieses Buch so einzigartig. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Empfehlen möchte ich das Buch allen, die Fantasy lieben und stets auf der Suche nach neuen und frischen Ideen sind. Außerdem empfehle ich es allen, die gern träumen, denn mit diesem Buch und seinen tollen Umschreibungen habt ihr hier eine perfekte Grundlage, um euch gedanklich selbst unter der Meeresoberfläche zu tümmeln. Eine Altersbeschränkung würde ich für das Buch nicht geben, es ist für jung und alt bestens geeignet. Ich persönlich sehe das Buch als eines meiner Leseerlebnisse für dieses Jahr und werde es wohl sehr bald noch einmal lesen. Einfach nur klasse.

Eine Besprechung über meinen Roman "Die Legende von Oasis", die in der August-Ausgabe von dem Online-Magazin Fantasia erschienen ist. Die Besprechung beginnt auf Seite 68

Cupcakeprincess (Lovelybooks-Leserin) schreibt:

 

Einst lebten die Götter Geschwister Este und Isea in Harmonie. Este war die Herrin der Erde und schuf Pflanzen und Blumen. Sie erweckte die Erde zum Leben und schuf auch Wesen, die aufrecht auf zwei Beinen liefen. Sie nannte diese Menschen. Isea, ihr Bruder, war der Gott der Meere und Ozeane. Er füllte die Graben von Este mit Wasser. Auch er wollte Wesen mit zwei Beinen erschaffen, da diese Este bewunderten, was ihn sehr neidisch machte. Doch es gelang ihm nicht. Er schuf Menschen mit einer Fischflosse. Der Neid auf den jeweils anderen war der Anfang einer unerbittlichen Feindschaft.

Brielle lebt mit ihren Eltern auf einem Schiff. Gemeinsam erkunden sie die Meere. Als Brielle eines Tages eine verschlossene Tür aufbricht, entdeckt sie dort Isea, den Gott der Meere. Dieser erzählt ihr die Wahrheit über ihre Mutter, doch Brielle glaubt ihm kein Wort. Isea möchte wieder an die Macht gelangen und bietet Brielle dafür einen Handel an: Er lässt ihren größten Wunsch in Erfüllung gehen, wenn sie für ihn stattdessen in seine Heimat geht und ihm sein Zepter zurückbringt, denn ohne Zepter hat er keine Macht. Auch soll sie seinen Untergebenen sagen, wo er sich befindet. Mit letzter Kraft verwandelt Isea Brielle in einen Orkusianer, einem Fischmeschen. Brielle ist begeistert, da es ihr größter Wunsch ein Orkusianer zu sein. Gemeinsam mit Rahes, einem anderen Fischmenschen, begeben sie sich auf eine Reise voller Überraschungen und Gefahren. Derweil wird Isea immer mehr von seiner Schwester unter Druck gesetzt. Wird Brielle es noch rechtzeitig schaffen, Iseas Leben zu retten? Und wie wird ihre Mutter mit der Tatsache umgeben, dass ihre Tochter nun ein Fischmensch ist?

Das Buch hat mir sehr gefallen. Der Erzählstil ist flüssig und man konnte Brielles Begeisterung für die Unterwelt geradezu spüren. Schön fand ich auch, dass Isea Brielle immer zur Hilfe stand, auch wenn er meilenweit von ihr entfernt war.

 

 

MissMoonlight (Lovelybooks-Leserin) schreibt:

 

Brielle ist ein junges Mädchen, welches auf dem Schiff ihrer Eltern lebt. Schon immer verspürt sie den Wunsch, wie eine Orkusianerin im Meer schwimmen zu können.
Eines Tages, nachdem sie das Deck als Strafe putzen musste, macht Brielle eine grausige Entdeckung: Ein Gefangener unter Deck, der behauptet der Gott Isea zu sein und gleichzeitig ihr Onkel. Und ihre Mutter soll die Göttin Este sein und damit wäre Brielle eine Halbgöttin.
Der Gott der Meere behauptet, dass er von ihrer Mutter aus Rache festgehalten wird, er bittet Brielle ihm zu helfen und bietet ihr im Gegenzug an, ihren größten Wunsch zu erfüllen. 
Doch ein starker Sturm nimmt ihr die Entscheidung ab. Nun steht sie zwischen dem Kampf der beiden Geschwister. 

Rezension:
Gleich zu Anfang wird man mit ziemlich vielen Fachbegriffen zu bombardiert, an sich finde ich dies gut, denn so lernt man auch etwas über das Meer und seine Vielschichtigkeit. Doch vielleicht wäre es aber besser gewesen nach und nach einzelne Begriffe einzubauen. 
Brielle war von Anfang an eine sympatische junge Frau, die nichts einfach so hinnahm, sondern auch Fragen stellte.
Sprachlich ist dieses Buch sehr gut geschrieben, das Meer ist mit all seiner Vielfalt beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen. 
Doch manchmal war mir das alles viel zu viel und ich musste mich zwingen weiter zu lesen, da mir diese Szenen durch die Beschreibungen teilweise zu langatmig waren.
Am Ende war dieses Buch aber wieder so voller Spannung, dass ich es ab da nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Die Legende von Oasis regt zum Nachdenken über das Recht und Unrecht an und ist somit empfehlenswert.

 

 

Chrissa schreibt:

 

Ein spannendes Buch, welches mich sowohl durch Cover als auch Klappentext und Story überzeugen konnte. Der Schreibstil war nicht nur spannend, sondern auch fließend und man konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen und von daher vergebe ich 5 Sterne!

 

 

Zantalia schreibt:

 

Inhaltsangabe: 
Brielle, eine Tochter zweier Seereisender entdeckt eines Tages ein schreckliches Familiengeheimnis an Bord ihres Schiffes. 
Ihre Mutter hält einen Gefangenen, von dem kein Seemann je etwas wusste. 
Dieser verzählte Brielle, dass er der Gott der Meere wäre und ihre Mutter, die Göttin der Erde, ihn gefangen hielte, um sich an ihm zu rächen für eine sehr alte Schuld seinerseits. 
Brielle gerät durch die Entdeckung in einen Kampf der Götter, in dem sie als Tochter der Göttin der Erde eine tragende Rolle spielt. 
Ist sie ihrer Aufgabe gewachsen? Wo sie doch nur einen einzigen Wunsch hätte: So zu leben, wie die Fischmenschen, den Orkusianern. 


Janine Tollot hat mich mit ihrem Buch so in den Bann gezogen, dass mir fast die Worte weg bleiben. 
Zuerst muss ich den Schreibstil wirklich positiv hervorheben. Die Art und Weise, wie die Autorin ihre Geschichte in Worte gefasst hat, wie sie die fremden Welten zu beschreiben pflegt ist absolut hinreißend. 
Ich konnte mir wirklich bildlich die fremden Welten und Lebewesen unter Wasser sehr genau vorstellen. 
Janine Tollot gibt einem das Gefühl in ihrer Protagonistin zu leben, nein diese zu sein, und man leidet, freut, trauert und lacht mit Brielle mit. 
Die Geschichte an sich ist ebenso traumhaft. Die Idee an sich ist wahrlich gelungen, die Umsetzung wunderbar. Das Zusammenspiel von Götter, Halbgötter, Menschen und vor allem Tiere ist in wirklicher Harmonie. 
Sehr gut gefallen haben mir auch die Echtheit der Beschreibungen und Erklärungen. Man merkt absolut, dass die Autorin viel Zeit mit der Recherche verbracht hat. Dennoch hat sie es geschafft die Erklärungen und Besonderheiten einfach und bildlich darzulegen. 
Die Protagonisten war mir gleich von Anfang an sympathisch. Eine kleine Rebellin mit Mut, Witz und Charme, die weiß was sie will. 
Die beiden Götter waren mir trotz ihrer Grausamkeiten ebenfalls sympathisch. 
Das Cover, finde ich wunderschön. Die Schriftart, -farbe und -position sehr schön und gut gewählt. Ich liebe verschnörkelte Schriften. Die Farben des Covers sind harmonisch und das Bild zeigt einen gleich im groben um was sich die Handlung dreht. 


Kurz um: Lest dieses Buch!  Es reißt einem wirklich förmlich mit! Ich kann wirklich kein einziges negatives Wort über dieses Buch verlieren. Wahrscheinlich hat es mich zu sehr geblendet.

Victoria Townsend:

 

Cover: Die Farben des Covers haben mich sofort in den Bann gezogen. Das Gelb am Horizont und das Blau der Unterwasserwelt stechen sofort hervor und harmonieren perfekt zusammen. Das Cover passt super zur Geschichte, denn schon hier kann man eine Teilung der beiden Welten erkennen. Auch die Schrift passt sehr gut zum Rest des Covers.

Inhalt: Vor langer Zeit haben die beiden Göttergeschwister Este und Isea die Welt von Oasis erschaffen. Doch als der Neid Isea packte, zerstörte dieser Estes Welt und mit ihr die Menschen. Este ist seitdem voller Wut und darauf aus sich an ihrem Bruder und dessen Welt zu rächen. Sie nahm ihn gefangen und droht nun die Unterwasserwelt und die darin lebenden Orkusianer zu vernichten. Brielle, die eines Tages den gefangenen Isea findet, erfährt daraufhin die erschreckende Wahrheit über ihre Mutter. Isea bietet Brielle an ihren Kindheitstraum, eine Orkusianerin zu werden, zu erfüllen, wenn diese ihm hilft zu entkommen. Als die Ereignisse sich überschlagen, bleibt Brielle nichts weiter übrig als sich den auf sie wartenden Gefahren zu stellen und eine abenteuerliche Reise in die Unterwasserwelt zu beginnen.
Dieses Buch ist das erste Fantasybuch mit dem Thema Unterwasserwelt und Meerjungfrauen (in dem Fall Orkusianer), das ich bis jetzt gelesen habe. Ich bin mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen und ich muss sagen, dass ich wirklich unglaublich überrascht wurde. Und das meine ich im positiven Sinne. Es wurde so viel Liebe und Aufwand in die Erschaffung dieser tollen Welt gesteckt. Die Geschichte ist wirklich spannend und lässt den Leser nicht mehr los. Besonders das Ende konnte mich noch einmal richtig begeistern. Ich würde es sogar als stärksten Teil des Buches betrachten. Ich hatte nicht erwartet, dass der Schluss so tiefgründig und unglaublich wird.

Schreibstil: Der Schreibstil von Janine Tollot ist mit keinem anderen Schreibstil der Autoren, von denen ich bisher etwas gelesen habe, zu vergleichen. Er ist nicht ganz einfach, denn die Autorin schreibt sehr tiefgründig und verwendet viele Fachbegriffe. Aber gerade das macht den Stil und das Buch so besonders. Mit der Fachsprache und den Erklärungen zu den Phänomenen der Unterwasserwelt wirkt das Buch sogar recht wissenschaftlich. Der Leser wird in diese ihm fremde Welt entführt, lernt viel neues und kann gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören.

Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und beweisen, dass die Autorin viel Liebe und Herzensblut in ihr Buch gesteckt hat. Brielle als Protagonistin ist ein wirklich liebenswerter Mensch, der stets in allen versucht das Beste zu sehen und deren Traum es ist, die Welt unter Wasser zu entdecken. Während ihrer Reise entwickelt sie sich immer weiter und lernt nicht nur die guten sondern auch die schlechten Seiten des Lebens als Orkusianer kennen. Auch die beiden Göttergeschwister waren sehr interessant. Sie haben beide ihre schlechten Seiten und haben bei einigen Dingen in ihrem Leben die falschen Entscheidungen getroffen. Trotzdem lieben sie ihre Erschaffung und wollen, dass es ihren Völkern gut geht. Jeder Charakter der Geschichte hat seine ganz eigene Persönlichkeit, welche man Stück für Stück beim Lesen kennenlernen kann.


Fazit


"Die Legende von Oasis" hat mich wirklich auf ganzer Linie überrascht. Die Autorin hat mit diesem Buch eine wunderbare und unglaublich schöne Welt erschaffen, die darauf wartet von vielen Lesern entdeckt zu werden. Die Fachbegriffe und Erklärungen geben dem Buch etwas Wissenschaftliches, was das Lesen noch einmal interessanter macht. Ich kann das Buch jedem nur wärmstes ans Herz legen.

 

Spleno:

 

Inhalt:
Brielle lebt mit ihrer Familie auf der Emerald ein Schiff. Tagtäglich erlebt sie die Faszination der Meere der Oasis und deren Bewohner. Wie gerne wäre sie ein Meermensch. Eines Tages endteckt sie in einem verschlossenen Raum des Schiffes Isea, ein Gott. Dieser erzählt ihr eine Geschichte die Brielle nicht so recht glauben will und macht mit ihr einen Handel aus...

Meinung:
Allein das fasziniernde Cover zieht einem in den Bann nach Oasis. Es ist farblich so schön gestaltet, lässt inne halten und macht Lust den Inhalt zu lesen.

Inhaltlich ist das Buch wirklich der absolute Hammer. Es überzeugt von einer stärke und ausdrucksweise, die einen nach Oasis und Co. zieht.

Die Bewohner sind mit Leib und Seele ausgestattet und führen den Leser in eine großartige erschaffene Welt. Die Welt hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet, ich konnte keine Schwachstelle beim Lesen finden.

Am Anfang kommen den Leser einige unbekannte, fremde Wörter und Namen über den Weg. Das solte nicht abschrecken das Buch weiterzulesen - es lohnt sich unbedingt. Mit der Zeit verschwimmen diese Wörter und werden eins mit diesem tollen Buch. Gut dosiert und nicht am Anfang so stark wäre angenehmer gewesen.

Rundherum ein sehr starkes Buch mit allen Facetten die mich überzeugt haben das Buch absolut weiterzuempfehlen.

Fazit: Großartig - ein faszinierendes Buch

 

Ladylike:

Der Schreibstil dieses Buches ist so schön! Kein Film könnte bildreicher sein, als der Schreibstil von Janine Tollot. Man konnte geradezu mit eigenen Augen die vielen Korallenriffe, Wasseralgenfelder und verschiedenen Fischarten sehen. Bis in die tiefsten Tiefen des Meeres ist man geschwommen und hat die Schönheit darin auf eine neue Art kennengelernt. Nebenbei verliert man aber nicht die der Oberfläche aus den Augen und sehnt sich bei den Beschreibungen an einen Fuß des Berges, um einen Wasserfall zu beobachten oder an dessen Spitze, um den Ausblick genießen zu können. Nicht nur die Schönheiten dieser Welt werden bildreich bis in die letzten Winkel beschrieben, sondern auch die Grausamkeit vieler Taten, Zerstörung von Lebensraum und Lebewesen, hat man direkt vor Augen. Das hat oft vor Augen geführt, wie schön unsere Welt ist, genauso wie sie ist, aber auch sehr Zerbrechlich. 

Die Geschichte erlebt man hauptsächlich aus der Sicht von Brielle und Isea, wobei die Autorin hin und wieder den Blick aus anderen Charakteren heraus beschreibt. 

Brielle ist ein wildes Mädchen, dass nach Abenteuern lechzt und auch den Mut hat, nach einem zu greifen. Sie lebt bei den Menschen auf einem Schiff, in einer Welt voller Meermenschen, die sie unbedingt näher kennenlernen möchte.. Zwischen Menschen und Meermenschen herrscht seit einer Ewigkeit Missverständnis und trotzdem leben sie (mehr oder weniger) im Einklang miteinander. Trotzdem ist da Brielle, die auf dem Schiff hin und her turnt, auf den letzten Mast klettert, um dem Meer immer näher zu sein, Delfinen beim Schwimmen zuzusehen und sich ein Leben als Meerjungfrau (auch Orkusianerin genannt) vorzustellen. 

Schön fand ich da all die Details zu den Meermenschen, die sie viel authentischer haben wirken lassen.Und dann hätten wir da Isea, Gott sowie auch König der Meere, der seit Ewigkeiten von seiner Schwester Göttin Este, über der Meeresoberfläche auf einem Schiff gefangen gehalten wird. Die Autorin hat hier eine eigene Welt mit eigener Entstehungsgeschichte kreiert, mit wundervollen Fantasy-Elementen und zwei Göttern im langwierigen Streit. Isea wird von Este gefoltert und gedemütigt und dabei hat ihr Zorn auf ihn, gerade erst ihren Anfang erreicht… Keiner der Beiden ist perfekt und so kann man weder Este noch Isea als den oder die Böse abstempeln. Stattdessen lässt man sich auf die vielen verschiedenen Charakterfacetten ein und lässt sich die Legende von Oasis erzählen.

Der Autorin ist es gelungen, mich direkt mit Charakteren mitfühlen zu lassen. Ich habe gelächelt, war betrübt, geschockt, habe mich wohl gefühlt, wurde neugierig und habe dadurch halbe Welten erkundet, war den Tränen, der Verzweiflung nahe und vieles mehr. Außerdem habe ich in diesem Buch wohl mehr über das Meer und viele damit verbundene Kettenreaktionen gelernt, als je in meinem Leben davor. So klasse, genial ich das auch fand, bringt mich das wohl zu meiner Kritik. 

Manchmal saß ich dran und habe einige Beschreibungen, Erklärungen und Fachbegriffe vor die Nase gesetzt bekommen, dass ich dann glatt erst mal gar nichts verstanden habe. Also hatte es den gegenteiligen Effekt, weil das mal zu viele Informationen auf einmal oder etwas zu komplex erklärt war beziehungsweise ich die Wörter nicht mal kannte. Was auch vorkam (selten, aber es kam eben trotzdem vor) war, dass mal eine längere Beschreibung mich aus der Geschichte kurz rausgehauen hat und mir dadurch die Spannung hin und wieder abhandengekommen ist. Da muss ich aber auch dazusagen, dass ich mich mit solchen Sachen (z. B. Meeresbiologie) überhaupt nicht auskenne und für Alle, die zumindest ein wenig Ahnung haben, das vermutlich sehr spannend finden werden! Ich für meinen Teil habe auch sehr viel gelernt beim Lesen. =) 

Fazit:

Die Charaktere hatten so einige Facetten und haben mich im Zusammenhang mit der Handlung, auch mal im Schnelldurchlauf durch all meine Mimiken geführt. Der Schreibstil war für mich ein höchster Genuss und hat mir geradezu eine Brille in eine andere Welt aufgesetzt, in der ich viel über das Meer erfahren durfte. Damit verbundene Fachbegriffe haben bei aber auch manchmal für Verwirrung gesorgt und meinen Lesefluss ein wenig gestört. Wobei diese Kritik schwach aussieht im Vergleich dazu, was ich für schöne Weisheiten aus dem Buch herausziehen konnte. Nicht NUR ein Buch zur Unterhaltung! =)

Zitat:

„Orkusianer konnten nicht weinen, denn das Meerwasser waren ihre Tränen.“

Wildbookheart:

Janine Tollot verknüpft in "Die Legende von Oasis" auf faszinierende Art und Weise die fantastische Welt Oasis mit ernsten Themen.

Oasis wird bevölkert von den Terranern, den Landmenschen, und den Orkusianern, den Meermenschen. Die Protagonistin Brielle sieht sich plötzlich inmitten eines sich immer weiter zuspitzenden Konfliktes zwischen beiden Völkern, ausgelöst und angeführt jeweils von ihrem Onkel, Gott Isea, dem König der Orkusianer, und ihrer Mutter, die sich überraschend als Göttin Este und Königin der Terraner entpuppt.

Die Geschichte ist spannend, voller neuer Ideen, immer wieder überraschend und regte mich ein ums andere Mal zum Nachdenken an. Die ernsten Themen, derer sich die Autorin darin annimmt, sind die Verschmutzung der Meere und die immer wiederkehrende Frage nach Gut und Böse.

Janine Tollot schreibt bildgewaltig und lehnt Fantastisches an uns Bekanntes an, so beispielsweise die Unterwasserwelt, die an unsere erinnert. Das Ganze reichert die Autorin mit Fachwissen an. Sie hat sich sehr mit den Hintergründen ihres Buches auseinander gesetzt, was sie immer wieder einfließen lässt und wodurch das Buch sehr an Niveau gewinnt.

Brielle hatte meine Sympathien sofort, da sie, im Gegenzug zu manch anderem Protagonisten, hinterfragt, reflektiert und nicht Alles als gegeben hinnimmt.
Die Rollen von Isea und Este schienen zunächst festgelegt. Mit der Zeit stellte ich aber fest, dass ich mein Bild von ihnen an die neuen Erkenntnisse angleichen, es verbessern musste.

Brunhildi:

"Sehr schön ausgearbeitet"

Meine Meinung: 
Das Cover finde ich sehr ansprechend. Die Farben wirken sehr stark und harmonisieren wunderbar miteinander. Auf einem Stein sitzt ein Orkusianer, wie er auch im Buch beschrieben wird. Der Titel des Buches ist wunderbar eingearbeitet worden. Insgesamt ein echter Hingucker!

Die Handlung ist sehr schön aufgebaut. Alles spielt auf dem Wasserplaneten Oasis. Es geht dabei um Brielle, die auf dem Schiff "Emerald" lebt. Ihr Vater ist der Kapitän des Schiffs, ihre Mutter lebt auch dort. Nach ein paar Seiten macht sie bereits die Entdeckung, dass ihre Mutter einen Orkusianer unter Deck gefangen hält. Dieser gibt sich als ihr Onkel und König der Ozeane aus. Er legt alle Hoffnung in seine Nichte Brielle, die ihn und auch die ganzen Orkusianer vor ihrer rachsüchtigen Mutter retten soll.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist leicht zu lesen und ich hatte das Gefühl, als wenn hier wirklich eine Legende erzählt wird. Es ist eine tolle Geschichte, die besonders zum Ende hin zum Nachdenken anregt. Ich könnte mir gut vorstellen, solch eine Geschichte - abgekürzt - meinen Kindern abends im Bett zu erzählen. Man hat auch gemerkt, dass sich die Autorin ganz besonders mit der Beschaffenheit von Ozeanen und den Meerestieren beschäftigt hat. Im Laufe der Geschichte trifft man so auf viele verschiedene Tiere und lernt gleichzeitig mehr über den Aufbau der Ozeane. Auch den ein oder anderen Fachbegriff hat sie hierbei geschickt mit einer Erklärung eingebaut.

Kommen wir nun zu den Charakteren. Brielle träumt schon lange davon, auch eine Orkusianerin zu sein um durch die Meere schwimmen zu können. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich nicht gern über den Mund fahren lässt.
Auch die Göttergeschwister sind sehr selbstbewusst und gar nicht so verschieden, wie man auf den ersten Blick meint.
Die Charaktere machen eine tolle Entwicklung durch und haben für meinen Geschmack immer nachvollziehbar gehandelt.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es bei dieser Geschichte um einen Krieg der Göttergeschwister handelt. Es gibt viele spannende Momente und Schlachten zwischen den Land- und Wasserbewohnern. Auch die emotionale Ebene hat die Autorin nicht vergessen, so dass mich das Buch in allen Punkten vollkommen zufrieden stellen konnte.

Danni89:

"Eine Geschichte zum Abtauchen und Geniessen"

In „Die Legende von Oasis“ erzählt die Autorin Janine Tollot über 22 Kapitel – nebst Prolog und Epilog – ein wahrlich fantastisches und rundum gelungenes Meeresabenteuer!

Bereits das Cover lädt hier zum Träumen ein. Schon im Rahmen der Umschlaggestaltung werden passend zur Handlung sowohl der Land- als auch der Wasserwelt Raum gegeben und wunderschön harmonisch mit der Farbwahl unterstrichen.

Auch der Inhalt des Buches steht diesem ersten Eindruck dann in nichts nach. Die Autorin hat nicht nur eine in sich stimmige und herrlich interessante Fantasy-Welt als Kulisse geschaffen und mit großer Liebe zum Detail beschrieben, sie hat auch tolle Figuren in das Zentrum ihrer Geschichte gestellt. Besonders Brielle ist eine bemerkenswerte Protagonistin, die mir schnell sympathisch war. Auch die Handlung ist sehr packend gestrickt – emotional, spannend und konstant mitreißend. So fliegen die Seiten nur so dahin und man kann nicht zuletzt dank des wundervoll atmosphärischen Schreibstils der Autorin richtig in die Geschichte eintauchen und das fantastische Abenteuer von Brielle bis zum Ende einfach nur genießen.

Fazit: eine wundervolle Fantasy-Geschichte in einer Welt, die im wahrsten Sinne des Wortes zum Abtauchen einlädt! 

Sancro82:

"Eine wunderschöne Geschichte in phantastische Welten."

Die Göttergeschwister Este und Isea streiten sich um die Vorherrschaft in Oasis. Isea als König der Meere verliert die neu entstandenen Inseln an Este, die die Wasserwelten hasst. Brielle lebt in dieser Welt und arbeitet auf einem Forschungsschiff auf denen ihre Eltern Kapitäne sind. Sie bereist die Weltmeere und ist von den Meermenschen, den Orkusianern völlig fasziniert. Eines Tages entdeckt Brielle einen Gefangenen an Bord, der behauptet ihr Onkel Isea zu sein und erzählt ihr das ihre Mutter die Göttin Este ist. Isea bittet Brielle in die unterseeische Stadt zu schwimmen um seinem Volk zu berichten was ihm widerfahren ist. Um dorthin zu gelangen verwandelt Isea Brielle in einen Orkusianer. Doch wird Brielle die Stadt finden und die Botschaft überbringen können?
Die Geschichte ist phantasievoll ausgearbeitet und die Welten ausführlich beschrieben. Man lernt sogar unsere Unterwasserwelt näher kennen, da einige Fachbegriffe in der Geschichte auftauchen und auch noch erklärt werden. Das ganze lässt die Geschichte, aber nicht ins stocken geraten. Was ich ziemlich beeindruckend fand. Auch greift "Die Legende von Oasis" Zwischenmenschliche Themen auf wie z. B. Zusammenhalt, Vorurteile, Freundschaft etc. Deswegen ist es in meinen Augen eine besondere Fantasygeschichte, die ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Witchchild:

"Wunderbare und tiefgängige Geschichte."

Ich habe dieses Buch bei einer Buchverlosung der Autorin gewonnen, ganz herzlichen Dank dafür!

Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und in eine sehr gut durchdachte Welt mitgenommen. Die Mythologie von Oasis ist faszinierend, und die Charaktere haben alle Profil und gute wie schlechte Seiten, sie sind alles andere als stereotyp.

Was mich sehr positiv überrascht hat, ist das umfangreiche meeresbilogische, geologische und nautische Wissen, das Janine Tollot so ganz nebenbei vermittelt, zumal sie in die verschiedensten Klimazonen der Welt Oasis entführt und mich als Leserin die Begeisterung für die Schönheit der Natur hat spüren lassen.

Die Botschaft der Geschichte macht nachdenklich, und trotz des Tiefgangs ist die Erzählweise locker-leicht, dsa Ganze verpackt in eine wunderschöne, poetische und niveauvolle Sprache, gewürzt mit feinem Humor.

Mich hat der Roman schmunzeln, träumen und nachdenken lassen, er hat mich emotiona berührt, seine Figuren mich mitfiebern lassen.

Danke, Janine, für dieses tolle Leseerlebnis!

Nadjia Bookworm:

"Eine gelungene Geschichte in einer eigenen Welt."

Erste Sätze
Der Ruf der Wale wurde durchdringender.
Dem Schall folgend, stieß sich der Orkusianer mit der Fluke weiter aufwärts, hinaus aus der Dämmerung der Tiefe dem Licht entgegen.

Klappentext
Brielle ist ein rebellisches Mädchen, das ihr Leben auf einem Segelschiff verbringt und täglich auf der Suche nach Abenteuern ist. Seit Kindertagen träumt sie davon, so wie die Orkusianer, eine Fischflosse zu haben und durch die Meere von Oasis zu schwimmen. Eines Tages macht sie unter Deck eine grausige Entdeckung: ein Gefangener, von dem niemand sonst auf dem Schiff zu wissen scheint. Dieser behauptet, der vergessene Gott Isea und König der Orkusianer zu sein. Brielles Mutter, so behauptet er, die selbst eine Göttin sei, habe ihn gefangen genommen, um sich an ihm zu rächen.
Brielle ist misstrauisch, aber könnte Isea ihre Chance sein, um endlich eine Orkusianerin zu werden – ihre Chance auf Freiheit?
Doch sie hat keine Zeit, ihre Entscheidung zu überdenken, denn sie wird vom Strudel der Ereignisse mitgerissen. Die zornige Göttin Este rüstet zum Krieg, um die sechs Unterwasserreiche von Oasis zu zerstören. Und Brielle findet sich plötzlich inmitten eines schrecklichen Feldzugs wieder – angefacht von ihrer eigenen Mutter.

Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen, allen voran Brielle.
Brielle ist eine kluge, junge Frau, welche die Sehnsucht nach dem Meer und das Leben als Orkusianerin antreibt. Sie möchte unbedingt eine Fluke erhalten und im Meer schwimmen und leben. Aber als sie diese erhält, stürzt nicht nur ihr komplettes Weltbild und all das Bekannte wird in ein neues Licht gerückt. Sie muss Entscheidungen treffen und über sich hinaus wachsen. Dabei wird sie stärker, entschlossener und stößt auch an ihre Grenzen. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und actionreich. Sie konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Mit dem Planeten Oasis ist der Autorin eine erdähnliche, aber auch andersartige Welt gelungen mit einer eigenen Mythologie und Geschichte, die mich überrascht und mitgerissen hat. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene Geschichte in einer eigenen Welt, welche mich beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir

4,5 von 5 Sternen!

Janine Zachariae:

"Mein zweites Buch von Janine Tollot."

Ich hab zu dem Buch ein Rezensions-Video gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=zIoEXB74JUI&t=68s

Unfassbar was alles in dieser Geschichte passiert und wie wunderbar es Janine schafft, mich erneut zu fesseln und in den Bann zu ziehen.
Schon bei 'Jennys Universum' konnte ich nicht aufhören zu lesen und dieses Buch über Götter, hat mich wirklich gepackt. 

Brielle ist ein tolles Mädchen und es hat Spaß gemacht zu sehen, wie sie über sich hinaus wächst und was sie alles schaffen kann, wenn sie sich nur anstrengt und einen Grund hat, es durchzuziehen. 
Brielle entdeckt eine versteckte Tür, niemand scheint zu wissen, was sich dahinter verbirgt, bis sie sie aufmacht und jemanden entdeckt, der scheinbar Gefangen ist. Von diesem Moment an fängt ihr Abenteuer an, da der Gefangene ein großes Geheimnis hat und ... 
Nein, ich mag es nicht zu spoilern. 

Ich liebe Janines Schreibstil und ihre Art, die Dinge so zu beschreiben, dass ich glaube mittendrin zu sein. Was eine ganz schön nasse Angelegenheit ist ;-)

 

März 2017

ReiShimura:

"Terraner vs. Orkusianer"

Brielle hat einen großen Traum: Sie möchte wie die Orkusianer eine Fischflosse haben und durch die Meere schwimmen. Leider kam sie aber als Terranerin auf die Welt und statt der Fischflosse hat sie Beine. So kann sie nur vom Segelboot aus immer wieder auf die Suche nach Orkusianern gehen.
Doch eines Tages macht sie eine grausame und schicksalsträchtige Entdeckung. Auf dem Schiff ihrer Eltern entdeckt sie einen Gefangenen. Der Gott Isea wird von ihrer Mutter schon seit einer Ewigkeit gefangen gehalten. Isea verspricht Brielle eine Fluke wenn sie ihm hilft seine Macht wieder zu erlangen. Und auf einmal geht Brielles großer Traum in Erfüllung dafür steckt sie mittendrin im Kampf der Götter.


Die Grundgeschichte klingt ein wenig wie Arielle, nur genau verkehrt herum. So wie Arielle die Meerjungfrau sich Beine anstatt ihrer Flosse gewünscht hat, so wünscht sich Brielle eine Flosse anstatt ihrer Beine. Doch hier hören die Gemeinsamkeiten auch schon wieder auf.


Die Handlung ist leider an manchen Stellen ein wenig dürftig und vorhersehbar und es gibt nur wenige Überraschungen. Bei der Beschreibung der Landschaften und Umgebungen wurde dafür  mit sehr viel Liebe zum Detail herangegangen. Gerade die Unterwasserwelt der Orkusianer kann man sich sehr gut vorstellen und man bekommt seinen sehr guten Gesamteindruck von Oasis.
Leider wurde den Protagonisten nicht soviel Aufmerksamkeit gewidmet. Sowohl mit Beschreibungen des Aussehens wie auch der inneren Gefühlslage wird leider sehr spärlich umgegangen. Man versteht zwar die Handlungsweise der Personen, aber ein wenig mehr Einblick in das Seelenleben hätten dem ganzen sehr gut getan.


Der Grundgedanke der Geschichte gefällt mir sehr gut und regt auch meiner Meinung nach sehr zum Nachdenken an. Die Themen Umweltverschmutzung, Überfischung und Fremdenhass werden hier geschickt eingeflochten, ohne zu Übertrieben präsent zu sein. Meiner Meinung nach hätte man aber aus dem Stoff mehr herausholen können. Es wäre definitiv Potential dagewesen.


Im Großen und Ganzen lässt sich "Die Legende von Oasis" sehr gut und flüssig lesen. Es gibt keine nennenswerten Nebenhandlungen die das ganze verkomplizieren würde. Auch die Personenanzahl ist überschaubar. Beides, meiner Meinung nach, eher ungewöhnlich für einen Fantasyroman. Dies kann man sowohl positiv als auch negativ sehen.


"Die Legende von Oasis" ist kein Meisterwerk, schafft es aber auf unterhaltsame Weise brandaktuelle Themen in die Geschichte einzuflechten. Ein Spagat der nicht jedem gelingt. Meisterwerk sollte man sich dennoch keines erwarten.

März 2017

Sunsmiling:

"Spannendes Abenteuer, das viel mehr ist, als man anfangs ahnen mag"

In diesem Roman geht es um die junge Brielle, ihre Mutter Trielle und ihren Onkel Isea. Außerdem jede Menge Meereswesen, Menschen und Tiere über der Erde und im Wasser.
Brielle entdeckt durch Zufall einen Gefangenen, der nicht nur behauptet ein Gott zu sein, sondern außerdem ihr Onkel.
Der Beginn ist rätselhaft und nach und nach kommen Dinge und Tatsachen ans Licht, die sich Brielle nicht erwartet hätte.
Auch als Leserin wurde ich überrascht und in verschiedene Welten entführt. Die Unterwasserwelt des Meeres spielt eine herausragende Rolle und ist sehr schön und faszinierend beschrieben.
Es liest sich wie ein spannender Thriller, der mich teilweise emotional umgehauen hat, so sehr hat mich die Handlung gefesselt und habe an manchen Stellen richtig mitgelitten.
Das ist jetzt keine heile Welt Meerjungfrau Geschichte, sondern wirklich etwas viel Größeres, da es um den erbitterten Kampf zwischen Göttern geht.
Ein Fantasy Roman der anderen Art. 

 

März 2017

Liala:

 

"Fantasy mal anders."

 

Das Buch ließ sich größtenteils gut lesen, an manchen Stellen fand ich die Erklärungen über die beiden Welten oder was man unter Wasser zu sehen bekam ein wenig langatmig und eher schwer verständlich. Ansonsten ist der Schreibstil jedoch gut. 
Ich fand diese Art von Fantasy wirklich mal erfrischend. Es ist mal was Anderes, da es um die Ozeanwelt und die Welt an Land geht. Brielle wird in die Ereignisse nur so hinein geschmissen und meistert sie ganz gut. Auch warf die Geschichte so an sich bei mir den Gedanken auf... irgendwie möchte man immer genau das haben und kennen lernen, was man gerade nicht haben kann. 
Dennoch hat die Geschichte auch so einige Schwachpunkte und mir geben nachher auch einige Charaktere zu schnell klein bei und manche Streitereien sind auf einmal ziemlich flott beigelegt. Ich möchte hier nicht so Detail genau drauf eingehen, um nicht zu spoilern. 
Im Großen und Ganzen ist das Buch jedoch ganz okay und ich habe mich unterhalten gefühlt, so dass ich das Buch in einem angemessenen Zeitraum wirklich durch gelesen hatte. 

März 2017

Blintschick:

Die Geschichte fängt etwas an wie das Märchen der kleinen Meerjungfrau nur umgekehrt, denn Brielle möchte eine Meerjungfrau sein. Als sie eines Tages einen Meermann als Gefangenen auf dem Schiff ihrer Mutter findet und ihm helfen möchte, gerät sie mitten in den Streit der Beiden Götter des Meeres und des Landes.

Die Idee der Geschichte ist wirklich gut und kreativ. Sie ist aufgebaut wie eine richtige Legende über die Entstehung von Meer und Land. 
Die Beschreibungen der Wasserwelt sind atemberaubend. Als ob man selbst durch diese magische Welt schwimmt. Jedoch wird zwischendurch wirklich viel über das Meer erklärt, was das Lesen etwas dämpft, da ich mich etwas an die Biologiebücher aus der Schule erinnert gefühlt habe. Für eine Fantasybuch was das, meiner Meinung nach, zu viel. 
Die Personen waren ganz nett, jedoch waren sie etwas oberflächig beschrieben, genau wie die Freundschaften, welche sich leider nicht richtig entwickelt haben. Dafür waren die Actionszenen richtig spannend. Man konnte nicht sagen wie es aus gehen wird und die Kämpfe zwischen den zwei Völkern waren kreativ und interessant. Und man konnte richtig mithibbeln wie es wohl weitergehen wird.

Allgemein finde ich, dass man aud der Geschichte etwas mehr machen könnte, da die Idee mir wirklich sehr gefallrn hat. Jedoch hätte ch mir etwas mehr Emotionen und Zwischenmenschliche Beziehungen gewünscht anstatt langer Erklärungen über den Aufbau des Meeres. Trotzdem war es eine schöne Fantasygeschichte für alle Fans von Meerjungfrauen.

booklover_sunsmiling:

"Wenn Götter sich streiten."

 

In diesem Roman geht es um die junge Brielle, ihre Mutter Trielle und ihren Onkel Isea. Außerdem jede Menge Meereswesen, Menschen und Tiere über der Erde und im Wasser.
Brielle entdeckt durch Zufall einen Gefangenen, der nicht nur behauptet ein Gott zu sein, sondern außerdem ihr Onkel.
Der Beginn ist rätselhaft und nach und nach kommen Dinge und Tatsachen ans Licht, die sich Brielle nicht erwartet hätte.
Auch als Leserin wurde ich überrascht und in verschiedene Welten entführt. Die Unterwasserwelt des Meeres spielt eine herausragende Rolle und ist sehr schön und faszinierend beschrieben.
Es liest sich wie ein spannender Thriller, der mich teilweise emotional umgehauen hat, so sehr hat mich die Handlung gefesselt und habe an manchen Stellen richtig mitgelitten.
Das ist jetzt keine heile Welt Meerjungfrau Geschichte, sondern wirklich etwas viel Größeres, da es um den erbitterten Kampf zwischen Göttern geht.

April 2017

anke3006:

 

Brielle ist ein rebellisches Mädchen, das ihr Leben auf einem Segelschiff verbringt und täglich auf der Suche nach Abenteuern ist. Seit Kindertagen träumt sie davon, so wie die Orkusianer, eine Fischflosse zu haben und durch die Meere von Oasis zu schwimmen. Eines Tages macht sie unter Deck eine grausige Entdeckung: ein Gefangener, von dem niemand sonst auf dem Schiff zu wissen scheint. Dieser behauptet, der vergessene Gott Isea und König der Orkusianer zu sein. Brielles Mutter, so behauptet er, die selbst eine Göttin sei, habe ihn gefangen genommen, um sich an ihm zu rächen. Brielle ist misstrauisch, aber könnte Isea ihre Chance sein, um endlich eine Orkusianerin zu werden – ihre Chance auf Freiheit? Doch sie hat keine Zeit, ihre Entscheidung zu überdenken, denn sie wird vom Strudel der Ereignisse mitgerissen. Die zornige Göttin Este rüstet zum Krieg, um die sechs Unterwasserreiche von Oasis zu zerstören. Und Brielle findet sich plötzlich inmitten eines schrecklichen Feldzugs wieder – angefacht von ihrer eigenen Mutter. Schon das Cover mit seinen wunderbaren Farben hat mich fasziniert. Der Klappentext tat sein übriges. Dann habe ich dieses Buch erhalten und bin total hin und weg der Erzählstil von Janine Tollot lässt die Welt der Orkusianer vor dem Auge des Leser entstehen, in leuchtenden, wunderbaren Farben. Man wird mitgerissen von der Erzählung. Und es ist nicht nur einfach Fantasy. Der aufmerksame Leser kann so viel entdecken und wissenswertes erfahren. Janine Tollot hat hier eine gelungene Mischung aus Erzählung, Forschung und dem Miteinander gefunden. Ich habe eine einfache Fantasy-Geschichte mit Meermenschen erwartet und wurde positiv mit einer allumfassenden Geschichte überrascht, die auch zum Nachdenken anregt. Ich werde Ausschau halten nach weiteren Geschichten von Janine Tollot.

Arpil 2017

Wichella:

"Spannende, märchenhafte Fantasy."

Brielle lebt auf dem Schiff ihrer Eltern. Sie liebt die Meere und sie träumt davon, wie es wäre als Orskurianer im Wasser zu leben.

Als sie einen grausam gefoltert Gefangenen auf dem Schiff entdeckt, erzählt dieser ihr eine unglaubliche Geschichte. Brielle zweifelt an deren Wahrheitsgehalt. Sie ist sich unschlüssig, fühlt sich aber doch hingezogen zu dem Mann, will mehr über all das wissen, was er erzählt. 

Als das Schiff in einen üblen Sturm Gerät,  wird sie über Bord gespült. Wie kann es sein, dass der Gefangene ihr Hilfe schickt? 

Jetzt lernt, die von allen für tot gehaltene Brielle, die Meere auch unter Wasser kennen. Und die Gefahr, der alle Lebewesen im Wasser ausgesetzt sind. Ausgelöst durch die Terraner, mit Brielles  mächtiger Mutter als Anführerin. Ein einseitiger, entsetzlicher Krieg bricht aus. Aus Rache geboren droht er alles, auch das Meer selbst zu vernichten.

Meinung

Das Buch liest sich wie ein Märchen. Ich hatte es schnell durchgelesen. Es ist meist flüssig und spannend geschrieben. Gelegentlich hat es einige Längen. Wenn Brielle  die Unterwasserwelt kennenlernt, wird diese manchmal ein bisschen zu langatmig beschrieben. 

Die Idee Königreiche unter Wasser entstehen zu lassen, kenne ich bisher nur aus der Kinderunterhaltung. Doch diese Fantasygeschichte ist eindeutig für Erwachsene. Wunderschön zu lesen und außerhalb der eigentlichen Geschichte durchaus mit Bezug zur Realität. 

Würden wir heute noch an Götter glauben, könnte diese Geschichte tatsächlich als Legende über die Entstehung alles Lebens durchgehen.

4,5 Sterne gibt es von mir dafür.

April 2017

Federfantastika:

"Die Vorzüge von beiden Welten."

Dieses Buch hat mich begeistert, vom Hocker gerissen, geflasht! Bildgewaltig, voller Emotionen, eine Entdeckungsreise durch die Ozeane und die Welten! 

Sprachlich einwandfrei, toller Stil und angenehm zu lesen. 

Die Charaktere
Brielle - ihr Traum geht in Erfüllung, als aus ihren Beinen eine Fluke wird und sie in die Tiefen der Ozeane abtauchen kann. Doch diese Unterwasserwelt ist ganz anders, als sie immer dachte. 
Este - die Göttin der Erde. Alles, was für sie zählt, ist die Rache.
Isea - der Gott der Ozeane. Seit mehr als 200 Jahren wird er von seiner Schwester gefangengehalten. Jetzt sieht er die Chance, seine Macht zurückzugewinnen. 

Die Story
Brielle muss ihrem Onkel Isea helfen, sie muss sein Zepter und seine Krone finden, um diesen sinnlosen Krieg aufzuhalten, den ihre Mutter, die Göttin Este, entfesselt hat. Dabei wird sie das Leben unter Wasser kennenlernen, Gefahren durchlaufen, Freunde und Feinde finden. Und währenddessen kommt der Krieg immer näher.

Mein Fazit
Ein wundervolles Buch! Allein die Beschreibungen der Unterwasserwelt sind gigantisch, wunderschön, beeindruckend, atemberaubend. Und die Story ist spannend, voller Emotionen, voller Gefühl. 
Die Charaktere sind so lebendig, so detailiert, es macht einfach Spaß, mit ihnen zu lachen, zu weinen, mit zu fiebern. Ich finde die Wandlung, die Brielle, aber auch Isea und auch Este, vor allem im letzten Kapitel durchmachen, einfach atemberaubend. 
Für mich ein perfektes Buch mit absolut stimmigem Ende. 
Ich kann es nur wärmstens jedem Fantasy-Leser empfehlen - und auch solchen, die Spaß am Ozean haben und nichts gegen ein wenig Fantastik haben. 

Mein Highlight
Das gesamte letzte Kapitel. Einfach der perfekte Abschluss. 

April 2017

Miii:

"Zwiespalt."

"Die Legende von Oasis" war ein Buch, das mich wieder gelangweilt noch gefesselt hat. Ich finde, es ist ein schönes Buch, das man gerne mal so nebenbei lesen kann, aber durchaus nichts, was man zur Hand nehmen sollte, wenn man in einer Handlung versinken möchte.
Dabei hätte das Buch durchaus Potenzial dazu, darin zu versinken. Die Beschreibung der Unterwasserwelt waren so intensiv und realistisch, dass man zwischenzeitlich das Gefühl hatte, wirklich selber durch das Meer zu schwimmen. Aber leider waren diese Beschreibungen manchmal auch viel zu langatmig. Grade viele Erklärungen das Meer die immer und immer wieder erläutert wurde, haben in mir irgendwann das Gefühl geweckt, im Schulunterricht zu sitzen.
Dagegen fand ich es schade, das man auf andere Sachen (wie beispielsweise sich entwickelnde Freundschaften) kaum eingegangen ist. Genauso wenig wie die Charaktere vertieft wurden. Das fand ich schade.

Es gab auch einige Widersprüche, die ich mir einfach nicht erklären konnte. Am Anfang des Buches wird immer wieder betont, dass es unglaublich selten ist, Okursianer zu sehen und das Pero nur einmal in seinem Leben einen zu Gesicht bekommen hat und wenige Augenblicke später beobachtet Brielle einen ganzen Schwarm von ihnen, anschließend werden sogar zwei davon gefangen aber wieder später im Buch wird gesagt, dass man doch jahrhundertelang keine gesehen hat usw...

Nichtsdestotrotz war es doch ganz amüsant, die Geschichte der kleinen Meerjungfrau mal verkehrt herum zu lesen. Statt der Beine wird sich in diesem Fall eine Flosse bzw. Fluke gewünscht, um das Meer erkunden zu können.
Auch wenn es offen gesagt keine Überraschungen oder Spannung aufbauende Momente gab, war es ein schönes Buch, das man lesen kann, wenn man nicht grade auf der Suche nach etwas ist, von dem man mitgerissen wird.

 

April 2017

 

 

Anja_Pilz:


"Fantasievoller Roman über eine zauberhafte über- und Unterwasserwelt."

Beim Cover war ich am Anfang etwas skeptisch. Zuerst fand ich es etwas kitschig und zu kräftig. Es passt jedoch zur Geschichte und nach dem Lesen kann man sich den Hochkönig Isea so oder ähnlich gut vorstellen. In den Roman selbst bin ich sehr gut und schnell reingekommen. Die Schreibweise ist sehr flüssig und harmonisch, die Kapitel hatten für mich genau die richtige Länge. Die Beschreibung der Welten - sowohl die der Terraner als auch die der Orkusianer - ist wortreich, bildhaft und fantastisch beschrieben. Die eigene Phantasie kann sich super die einzelnen Szenen aufbauen. Auch die handelnden Personen sind sowohl äußerlich, als auch innerlich mit ihrer Gefühlswelt super beschrieben. Insbesondere die innere Zerrissenheit der Protaginistin kann ich gut nachfühlen. Das Hauptthema, der Streit zwischen den beiden Göttergeschwistern, ist toll dargestellt und aus meiner Sicht gar nicht so sehr Fiktion. Das Ende fand ich dann sehr abrupt und übertrieben harmonisch. Auch wenn die Idee an sich gut ist, so passt sie doch nicht zur bisherigen Geschichte. Auch ging mir das dann doch sehr schnell ... ohne hier mehr verraten zu wollen. Insgesamt ein empfehlenswerter Roman über zauberhafte Unterwasserwelten.

April 2017

Malaika Sanddoller:

"Eine schöne Geschichte über ein starkes Mädchen."

Brielle möchte schon ihr ganzes Leben lang eine Orkusianerin, ein Meereswesen, sein. Sie ist aber eine Terranerin, ein Mensch - das dachte sie jedenfalls, bis sie einen verwahrlosten Mann in einer verschlossenen Zelle findet - ihren für tot gehaltenen Onkel Isea. Er erzählt ihr abenteuerliche Geschichten: ihre Mutter Trielle und er sollen Götter sein und ihre Mutter soll ihn angeblich gefangen genommen haben. Erst glaubt Brielle ihm kein Wort, aber nach kurzer Zeit muss sie sich eingestehen, dass es stimmt und macht sich auf dem Weg, Iseas Zepter und Krone zu finden, damit er genug Kraft hat sich zu befreien.
Wird sie es schaffen, rechtzeitig zurückzukehren, bevor Krieg zwischen den Göttergeschwistern ausbricht?


Brielle war mir ab der ersten Seite total sympathisch und ich konnte sehr gut mit ihr mitleben. Mir hat aber die Tiefe, die für mich ein Buch ausmacht, gefehlt, die Lebensweisheiten oder berauschende Spannung.
Die Geschichte an sich ist gut, nur für mich fühlt es sich mehr als Kinderbuch an - nicht im negativen Sinne, es hat viele interessante Ideen und es hat Spaß gemacht, es zu lesen, aber irgendwie konnte es mich nicht fesseln.

April 2017

Lebeliebelese:

"Unterwasserfantasy vom Feinsten."

Das Buch ließ sich größtenteils sehr gut lesen. Die Autorin hat mit einem flüssigen Schreibstil dafür gesorgt, dass man gleich in die Geschichte eintauchen konnte. An manchen Stellen fand ich die Erklärungen und Schilderungen über die verschiedenen Welten jedoch ein wenig langatmig . 
Da dies mein erstes "Unterwasserfantasy" war, hatte ich keine Ansprüche in diese Richtung und selbst wenn, wären sie wahrscheinlich übertroffen worden. 
Die Protagonistin Brielle gefällt mir von ihrer Art und ihrem Wesen her ganz gut und ist auch sehr sympathisch und obwohl sie total in die Ereignisse reinrutscht meistert sie diese, so gut sie kann. 

Arpil 2017

Carameli:

"Eine Fantasy-Geschichte, die zum Nachdenken anregt."

Inhalt:


Brielle träumt schon jahrelange davon, wie die Orkusianer mit einer Fluke das Meer zu erkunden. Doch sie lebt als normaler Mensch auf einem Segelschiff. Eines Tages macht sie eine furchtbare Entdeckung. Der Gott und König der Orkusianer Isea wird von ihrer Mutter Trielle auf dem Schiff festgehalten. Diese soll die Göttin Este sein, die seit Jahrhunderten Rache an ihrem Bruder nimmt und seine Königreiche im Meer zerstören will. Brielle ist Iseas letzte Chance die von Rache besessene Göttin aufzuhalten. Wird sie es schaffen die beiden Spezies von Oasis vor dem Zorn Este zu retten?

Eigene Meinung:


In den ersten Kapiteln war ich etwas skeptisch. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil war ich jedoch schnell von der Geschichte in Oasis gefesselt. Im Vordergrund der ganzen Geschichte steht die grässliche Rache der Göttin Este. An manchen Stellen war ich regelrecht schockiert welchen brutalen und dramatischen Verlauf die Geschichte genommen hat.

Die Beschreibung der Unterwasserwelt war atemberaubend. Während dem Lesen tauchte man wortwörtlich in die wunderbaren Weiten des Meeres ab. Die Fauna und Flora sowie die viele unterschiedlichen Tierarten wurden sehr detailliert beschrieben. Diese Detailliertheit fehlte mir jedoch bei einigen der Charaktere. Zu Rahes und den anderen Meeresbewohnern konnte ich überhaupt keinen Bezug aufbauen, da man kaum einen Einblick in ihre Eigenschaften, ihre Denkweise oder ihr Wesen erhalten hat. Diese Charaktere blieben mir bis zum Schluss ein Rätsel und ich fand es schade, dass man nicht mehr über sie erfahren hat. 

Die Kopfgespräche zwischen Isea und Brielle waren für mich jedes Mal ein wunderbares Highlight. Durch diese Gespräche lernten sich Onkel und Nichte besser kennen und man erfuhr auch jede Menge interessante Details über die Unterwasserwelt sowie das Verhältnis und die Geschichte der Göttergeschwistern. Ein Charakter der mich etwas enttäuscht hat und von dem ich gerne mehr erfahren hätte war Brielles Vater Tjarus. Dieser wurde nur an sehr wenigen Stellen behandelt. Ich hätte mir jedoch mehr von ihm sowie über seine Reaktionen zu all den Enthüllungen gewünscht.

Die Geschichte nimmt Bezug auf viele wichtige Themen in unserer Zeit. So wird das bedeutende Zusammenspiel zwischen Erde und Wasser beschrieben und wie wichtig Umweltschutz ist. Außerdem wird die Distanz zwischen den verschiedenen Rassen erläutert, wobei Rassismus eine große Rolle spielte. Dabei kommt man selbst sehr ins Grübeln und zum Nachdenken.

 

Fazit: 


Eine tolle und lehrreiche Geschichte über einen wundervollen Planeten, der aufgrund von Rache und Eifersucht fast zerstört wird. Eine etwas andere Fantasy-Geschichte, die mich von sich überzeugen konnte und mir viele wichtigen Themen vor Augen gehalten hat, über die ich noch lange nachdenken werde. Ich kann diese Geschichte definitiv weiter empfehlen.

Lemony:

"Ein magisch schoenes Unterwasserabenteuer."

 

Inhalt:

Brielle, die ihr Leben gemeinsam mit ihren Eltern auf einem Segelschiff verbringt, hat nur einen sehnlichsten Wunsch: sie möchte ihre Beine gegen eine Fluke eintauschen und wie eine Okursianerin durch die Meere von Oasis schwimmen. Doch Ihr Schicksal scheint ein anderes, bis sie eines Tages auf der Emerald einen geheimen Gefangenen entdeckte dessen Bitte ihr ganzes Leben verändern würde.

 

eigene Meinung:

Nach den ersten Seite hatte ich zunächst die Befürchtung, dass diese Geschichte wie Arielle nur umgekehrt werden würde. Schnell konnte diese Befürchtung jedoch widerlegt werden und ich konnte mich auf das spannende Fantasy Abenteuer einlassen. Denn im Fokus der Geschichte steht der vorangegangene Streit der mythenumworbenen Göttergeschwister Este und Iseas.

Sehr gut haben mir die vielen wissenschaftlichen Erklärungen gefallen. Diese haben bei mir einfach sehr dazu beigetragen Oasis als eine Welt zu betrachten, die so wirklich existieren könnte. Die beiden Völker haben hier Respekt vor der Natur und all der schönen aber auch der zerstörerischen Macht die mit ihr einhergehen.

Die Charaktere beziehungsweise die Beschreibung dieser haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Man lernt Brielle als neugieriges, gerissenes Mädchen kennen und kann ihre Gedankengänge sehr gut nachvollziehen. 

Über die beiden Göttergeschwister erfährt man einiges in deren Mythen und Vorgeschichten. Durch Trielles Gemüt zieht sich hauptsächlich Zorn, Rachelust und ihr Durst nach Macht über beide Welten. Für mich war es teilweise schwer nachzuvollziehen, dass diese Gefühle erstmals nicht einmal vor ihrer Tochter halt machen können, wobei dies einerseits wieder unterstreicht dass sie ihren menschlichen Körper und alles was dazugehört loswerden will. Andererseits erscheint das Ende hingegen unerwartet harmonisch.

Iseas lernt man zunächst als eine dem Tod geweihte Gestalt kennen, die so langsam am Ende ihrer Kräfte angekommen zu sein scheint. Doch als er durch die Augen von Brielle seinem Königreich wieder näher kommt gewinnt er wieder neue Hoffnung und die Kraft Trielle zumindest mit seinen Worten zu trotzen. Brielle respektiert ihn besonders für die Schönheit, die er erschaffen hat. Über ihre Kopfgespräche lernen sich die beiden immer besser kennen und es baut sich langsam eine familiäre Beziehung zwischen den beiden auf.

Interessant finde ich, dass Janine Tollot es schafft eine gewisse Distanz zwischen Leser und Okursianer aufzubauen. Es werden zwar einige Informationen über Rahes, Flinke Flosse und Xeos genannt, dennoch nicht genug um sich wahrlich mit ihnen zu identifizieren oder gar sich in sie hineinversetzen zu können. Ich empfinde diese Distanz jedoch als sehr passend, da dieses der Fantasie entsprungene Volk für mich als Leser so dennoch weiterhin einige Geheimnisse verbirgt und diese Wesen weiterhin magisch und sagenumworben bleiben.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig toll. Durch ihre sehr detailreiche Beschreibung lässt mich die Autorin schnell in diese wunderschöne fremde Welt ein- und abtauchen. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen.

 

Cover:

 

Das Cover finde ich sehr gut gelungen. Die detailgetreue Zeichenweise unterstützt die detailreichen Beschreibungen der Autorin. Vor allem aber verbildlicht dieses Cover eine der letzten beschriebenen Szenen.

 

Fazit:

Ein magisches und bildgewaltiges Fantasy-Abenteuer, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Lust hat sich weg vom Alltag in eine wunderschöne Welt zu träumen.

 

Chilli07:

Kurzmeinung: Tolles Worldbuilding, aber die Charaktere und Handlungen kommen manchmal zu kurz

Interessant - Fantasy mal etwas anders

 

Vielen Dank erstmal an Janine Tollot für das Rezensionsexemplar! Achtung Spoiler!

Brielle lebt auf der Emerald – einem Forschungsschiff, welches von ihren Eltern  befehligt wird. Sie ist Terranerin – d.h. menschlich. Daneben existieren noch die Orkusianer – die fischähnlichen Bewohner des Wassers. Ihre Eltern – insbesondere ihr matriarchalische Mutter – haßt offenbar die Orkusianer, während Brielle sich insgeheim wünscht im Wasser leben zu dürfen.

Eines Tages findet sie unter Deck einen Gefangenen in einem erbärmlichen Zustand. Er behauptet er sei der Gott Isea, seit 200 Jahren der Gefangene ihrer Mutter und könne ihr ihren Wunsch erfüllen. Brielle wird bei einem Unwetter über Bord gespült und verwandelt sich in eine Orkusianerin. Dafür soll sie für Isea nach Antinas reisen und Hilfe holen um ihn zu befreien.

Sie trifft auf Rahes (ein Sucher), der mit ihr die Reise antritt.

Die Orkusianer lernen wir auf eine sehr geschickte Art und Weise kennen – Brielle und Isea sind gedanklich permanent miteinander verbunden und so werden Fragen und Antworten nebenbei eingeworfen. Durch diese Verbindung erlebt Brielle auch das Aufeinandertreffen von ihrer Mutter und Isea mit, welches geprägt ist von Hass und Demütigung.

Brielles Mutter hat durch Spione herausgefunden, dass Brielle noch lebt und unterwegs ist nach Antinas. Eine große Schlacht steht somit bevor und sie befehligt alle Schiffe zu sich. Zudem entscheidet sie ihrer Besatzung (und übrigens auch ihrem Mann) die Wahrheit zu offenbaren. Sie ist Este, die Göttin des Landes und die Schwester von Isea (Gott des Wassers). Einst lebten die beide einträchtig nebeneinander, nachdem sie gemeinsam Oasis erschaffen hatten. Nachdem Isea in einem Anflug von Eifersucht und Machtgier das Landleben ausgelöscht und die Meeresbewohner erschaffen hatte, wurde er von Este gefangen genommen und im Schiffsrumpf versteckt.

Brielle spricht in Antinas beim Großen Rat vor und wird verächtlich verjagt. Rahes bleibt bei ihr und es schließen sich noch 2 weitere Orkusianer als Weggefährten an. Sie wollen an den verfluchten und verbotenen Ort Earora reisen, um dort Zepter und Krone Iseas zu bergen. Währenddessen wird Iseas von Este öffentlich gedemütigt und gefoltert.

Die Gefährten erreichen Earora – jedoch hat sich der Meeresboden angehoben und ragt nun als Berg aus dem Wasser – unerreichbar für einen Orkusianer. Da ansonsten jedoch alles verloren scheint, beginnt Brielle  – trotz Fluke – den Berg hochzuklettern. Als sie die Besinnung verliert (da der Körper austrocknet) mobilisiert Isea seine letzte Kraft und sucht sie im Körper eines Bussards auf. Mit seiner Hilfe findet Brielle die Insignien und entdeckt ihre Macht als Halbgöttin.

Dieses Buch ist sehr gut recherchiert hinsichtlich ozeanologischer und nautischer Begriffe. Die Autorin hat eine sehr komplexe Welt aufgebaut, die sie auch ziemlich ausführlich beschreibt – manchmal empfinde ich es allerdings schon als zuviel.

Der Aufbau offenbarte sich für mich erst ungefähr bei der Hälfte des Buches – für meinen Geschmack gerade noch rechtzeitig. Brielle und ihre Gefährten suchen – losgelöst von den Schlachten – nach den machtbringenden Insignien, um die Vernichtung der Orkusanier zu vernichten. Dieser Gedanke hätte noch mehr heraus gearbeitet werden sollen – es wäre für die Spannung sicher zuträglich gewesen.

Am Eiskontinent treffen die Gefährten auf Este und Isea – in diesem Kapitel ist deutlich mehr „Leben“, es gefiel mir mit Abstand am besten. Denn es ist die personelle Konfrontation von Gut und Böse – das ist bislang immer nur kurz angerissen worden. Auch während ihrer Reise hat Brielle immer nur Probleme mit natürlichen Gegebenheiten gehabt, Aug-in-Aug-Situationen sind recht spärlich gesät.

Das Ende gefällt mir persönlich gar nicht – während des gesamten Buch ist stets von dem abgrundtiefen Hass der Geschwister die Rede, selbst ihre Tochter hätte Este in ihrem Wahn und ohne mit der Wimper zu zucken geopfert. Als bei einem Handgemenge die Geschwister aus Versehen alles um sie herum auslöschen, wird Brielle bewußtlos und von Reue, Trauer und Schuld geplagt gehen Este und Isea an Land um Brielle in Sicherheit zu bringen. Sie liegt im Koma – das gibt Este und Isea (jetzt natürlich wieder mit Beinen) ausreichend Zeit alles zu überdenken. Es kommt wie es kommen muss – Isea und Este vergeben sich und just in diesem Moment erwacht Brielle. Das ist mir irgendwie zu einfach, da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Daher sind die hier angebenen 4 Punkte (es geht nicht anders) in natura 3,5.

Im Großen und Ganzen ist es aber ein gutes Buch, welches man gut zwischendurch lesen kann. Man merkt, dass es mit viel Herzblut geschrieben wurde, die (wie gesagt sehr ausführlichen) Abhandlungen bzgl. der Flora und Fauna sind vermutlich in mühevollster Recherche zusammen getragen worden. Dafür hat die Autorin meinen Respekt.

Daher werde ich in Kürze auch gern den Folgeband „Dunkelzeit“ beginnen.

Anette126:

Kurzmeinung: Kann ich wärmstens weiterempfehlen - ist für alle geeignet.....

Bezaubernd

Es ist ein bezauberndes ebook, was ich jedem ans Herz legen kann: Das rebellische Mädchen Brielle ist auf Abenteuersuche und verbringt die meiste Zeit auf einem Segelschiff. Alles läuft gut - bis sie eine Gefangene auf dem Schiff entdeckt. Wie wird es weitergehen??? ...........Ich habe mir dieses gute ebook in Ruhe durchgelesen. Und bin sehr bezaubert davon, wie gut es ist. Man taucht dabei direkt in die Unterwasserwelt ein. Und das hat mir dabei auch sehr gefallen. Mein Gesamteindruck von diesem ebook ist daher sehr gut. Und es erhält von mir daher auch die vollen 5 Sterne plus großes Lob an den Autor und den Verlag.

CharlieKaya:

Kurzmeinung: Fantastische Geschichte über den Kampf zweier Götter beziehungsweise zwischen Meer- und Landmenschen

Fantastische Geschichte über den Kampf zweier Götter beziehungsweise zwischen Meer- und Landmenschen

 

Auf einem fiktiven Planeten hält die Göttin Este ihren Bruder Isea aus Rache gefangen. Um sich zu befreien und sein Volk, den Meermenschen zu retten, benötigt er die Hilfe seiner Nichte Brielle. Und so gerät die 16jährige in einen Konflik zweier Götter und der Unter- und Oberwasserwelt.

Es ist ein sehr temporeicher und bildreicher Roman, den man ungerne beiseite legt. Landschaften, Personen und Tiere werden so intensiv beschrieben, dass man sich als Leser mitten im Geschehen befindet. Die Personen sind trotz dem Fantastischem real konstruiert. Eine Identifikation mit ihnen fällt sehr leicht. Emotional hat das Buch viel zu bieten: Liebe, Trauer, Wut. Der Puls schnellt gerne mal an. 

Ein besonderer Bonus für den Leser ist das eingebundene Lehrmaterial über Biologie und Geographie. Ganz plötzlich und unerwartet erhält der Leser einen Einblick in Tektonik, Bodenkunde, Flora und Faune und vielem mehr. Es ist ganz simpel in die Geschichte eingebaut und bringt Spaß zu lesen.

Ich wurde sehr gut unterhalten, hatte zu keinem Zeitpunkt Langeweile beim Lesen. Nun freue ich mich aufrichtig auf den zweiten Teil. 

Cleo15:

Kurzmeinung: Sehr gut recherchierte Geschichte mit einer starken Protagonistin

Ich habe selten so viel bei einer Fantasiegeschichte gelernt

 

Die Legende von Oasis ist der erste Teil von zwei Büchern der Autorin Janine Tollot, die mich bereits mit den Chroniken von Elexandale begeistert hat.

 

Inhalt:

Brielle ist ein mutiges Mädchen, das ihr gesamtes bisheriges Leben auf einem Forschungsschiff verbracht hat. Zusammen mit ihren Eltern und vielen anderen reist sie um die Welt, um neues Land zu entdecken und zu erkunden. Doch eigentlich schlägt ihr Herz für das Meer und seine Bewohner. Sie würde alles dafür tun, um einmal ein Orkusianer sein zu können. Als sie dann einen Gefangenen auf dem Schiff entdeckt, könnte ihr Traum wahr werden. Sehr schnell befindet sie sich in einem Konflikt, der die gesamte Welt zerstören könnte.

 

Charaktere:

Brielle ist mutig, kämpferisch, halsstarrig und sehr liebenswert. Ich habe mich schon gefragt, wie die Autorin einen Charakter kreiert, nach dem sie ihre eigene Tochter benannt hat. Und ich denke, ihre Kleine wird damit gut leben können :)

 

Isea ist der Gott der Meere und seiner Bewohner. Da er die Welt, die seine Schwester einst geschaffen hat, zerstörte, büßt er nun seit mehreren Jahrhunderten, während sie seine Welt zerstört. Isea hat schlimmes getan, doch ich denke, er hat seinen Fehler eingesehen und versucht eine weitere Katastrophe zu verhindern. Für einen Gott erschien er mir sehr schwach und angreifbar, aber immerhin hatte seine Schwester ihn in ihrer Gewalt. Ich bin mit ihm nicht richtig warm geworden, was aber im zweiten Band durchaus noch werden könnte.

 

Este ist die Schwester von Isea und rächt sich nun für die damalige Zerstörung. Anfangs konnte ich das noch ein bisschen verstehen, aber dann hat sie jede Beherrschung und Vernunft verloren und zerstört alles, was sich im Meer finden lässt. Ihr Rachefeldzug ist unglaublich. Für mich ist sie durch und durch ein schlechter Charakter, weshalb ich das Ende nicht nachvollziehen konnte.

 

Schreibstil:

Überrascht haben mich die vielen interessanten Zwischeninfos. Ich habe viel über die Seefahrt und das Leben im Meer erfahren. Das hat die Autorin mit viel Akribik herausgesucht und mit Liebe in ihren Texten zum Leben erweckt. Die Geschichte ließ sich wunderbar lesen.

 

Fazit:

Ich vergebe 4 Sterne. Ein Sternchen habe ich abgezogen, da ich das Ende nicht so recht nachvollziehen konnte. 

Puppetgirl:

KurzmeinungFür mich eine wirklich fantastische Geschichte die uns in die Meere entführt.

Für mich eine wirklich fantastische Geschichte die uns in die Meere entführt.

 

Bisher kenne ich bis auf die Geschichte um Arielle die Meerjungfrau noch keine andere Geschichte, die sich mit den Menschen mit Schwanzflosse beschäftigt, deshalb war ich so neugierig und sehr dankbar, dass mir die Autorin die Möglichkeit gegeben hat ihr Buch zu lesen. (Nein, deshalb fällt die Rezension nicht besser aus, ich sage, was ich denke ohne mich beeinflussen zu lassen.)

Auf dem Cover sehen wir einen Schnitt, wir sehe unten die Farben eines Korallenriffes, dann das Meer in seinem schönsten Blau, in dem sich das Wasser spiegelt und über der Oberfläche erstrahlt alles in einem goldenen Farbton, zum Beispiel das Schiff, dass von Möwen verfolgt wird. Aber deutlich zieht der Meermann, der auf dem Felsen sitzt die Aufmerksamkeit auf sich. Sein langes, schwarzes Haar weht im Wind und seine grüne Flosse reicht bis ins kühle Nass. Mir gefallen die Farben wirklich sehr, die für dieses Cover genutzt werden und wenn man das Buch gelesen hat, dann kann man sich denken, welche Szene damit ausgedrückt werden soll.

Aber worum geht es nun eigentlich? Es gab zwei Götter, da wäre Este, die Göttin der Erde und Isea der Gott des Himmels. Die beiden sind Geschwister und Isea hat Este ihre Schöpfung kaputt gemacht, indem er ihr gesamtes Land überflutet hat. Somit schlägt Estes Herz nur noch für Rache an ihrem Bruder. Als Königin Trielle herrscht sie über die Terraner, die Menschen an Land und das von ihrem Schiff aus. Sie bereist die Meere und erforscht scheinbar Meerwesen und versucht die Welt zu kartographieren. Doch ihre Tochter Brielle stößt auf einen Gefangenen, den sonst niemand auf diesem Schiff entdeckt hat. Er sagt, dass er ihr Onkel sei und sie ihm Helfen müsse, da er der König der Orkusianer sei und eben auch der Gott des Himmels. Brielle hat einen Wunsch, denn auf dem Schiff treibt sie nichts mehr an, als der Wunsch eine Orkusianerin zu werden. Sie will eine Fluke und Isea gibt ihr diese, damit er ihr Hilft wieder an die Macht zu kommen. So muss sie durch sein Reich und seinen Untertanen verraten, wo sie ist. Doch das ist nicht so einfach, denn ihr Verschwinden, entfacht die Wut ihrer Mutter nur noch mehr und nun beginnt diese mit ihrem Rachefeldzug, es kommt zu einem Krieg.

Die Geschichte ist für mich genauso farbenreich, wie das Cover. Die Welten werden wundervoll beschrieben, ich hatte Bilder im Kopf von wunderbaren Welten dort unten im tiefen Blau, wenn nicht sogar eher schon Schwarz. Auch fand ich es dauerhaft spannend, da Brielle immer wieder an ihre Grenzen geführt wird, da ihre Mutter nur noch von der Rachsucht getrieben wird und nicht mehr aufzuhalten scheint. Iseas Leiden werden auch sehr gut dargestellt, denn er hängt dort nun schon zwei Jahrhunderte in den Ketten und wird immer wieder misshandelt. Es ist teilweise so schrecklich und dann doch wieder so schön, was ich dort lesen durfte. Es baut Spannung auf, treibt sie bis zum Höhepunkt und es scheint ausweglos zu sein, so als würden beide Seiten einander einfach nur vernichten wollen. Kann Brielle da noch irgendetwas retten?

Nun ist ein neuer Teil herausgekommen und ich bin gespannt, was wir dort erleben werden. Er erschien unter dem Titel „Die Legende von Oasis – Dunkelzeit“.

Summersoul:

"Brielle gerät zwischen die Fronten."

Zum Inhalt:

Brielle ist Terranerin und lebt mit ihren Eltern auf der Emerald einem Segelschiff. Schon von klein auf träumt sie davon, wie die Orkusianer eine Fluke zu haben und durch die Meere von Oasis zu schwimmen. Eines Tages entdeckt sie auf dem Schiff eine bis dahin verborgene Tür und somit einen Gefangenden, der unglaubliche Dinge behaupte. Er will Isea der König der Orkusianer sein und von Brielles Mutter, die eine Göttin und zugleich seine Schwester ist, gefangen gehalten werden. Zuerst will Brielle ihm nicht glauben, aber sehr bald kommen ihr Zweifel. Schließlich willigt sie ein Isea zu helfen seine Krone und sein Zepter, die ihm große Macht verleihen, wiederzuerlangen, damit er sein Reich vor seiner Schwester beschützen kann. 

Meine Meinung:

Bildreich beschreibt die Autorin die Menschen, Tiere und vor allem die Unterwasserwelt von Oasis, sodass man als Leser alles vor Augen hat. Man geht mit Brielle auf Entdeckungsreise und staunt ebenso wie sie über die Wunder, die einem dort erwarten.

Brielle war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist ein rebellisches, abenteuerlustiges Mädchen, das ein gutes Herz und einen großen Sinn für Gerechtigkeit hat. So wundert es auch nicht, dass sie trotz anfänglicher Skepsis Isea hilft, auch wenn er wahrlich unglaubliche Dinge behauptet und an seiner misslichen Lage nicht ganz unschuldig ist. Denn er ist nicht nur ihr Onkel, ein Gott und König der Orkusianer, sondern behauptet ihre Mutter Trielle wäre eigentlich die Göttin Este und seine Schwester und hielte ihn gefangen. Außerdem will sie sein Reich aus Rache zerstören. Nach und nach lernen wir mit Brielle nicht nur die Unterwasserwelt mit ihrer Flora und Faune, die verschiedenen Königreiche und ihre Könige kennen, deren oberster Herrscher Isea ist, sondern erfahren auch, was vor all den Jahren zwischen Este und Isea geschehen ist. Ebenso was für Auswirkungen Iseas frühere Taten hatten. Wir erleben Brielles Freude, ihre Zweifel, ihre Angst, ihren Unmut, ihren Zorn und vieles mehr hautnah mit und fühlen mit ihr.

Nicht nur Brielle, sondern auch alle anderen Figuren finde ich durchweg gut gezeichnet. Als Leser kann man ihre Beweggründe, wieso sie so handeln, wie sie es tun, nachvollziehen, selbst wenn man die Verhaltensweisen nicht gutheißen kann oder so machen Figur gern einmal die Meinung geigen würde, ist einem dennoch klar, wieso sie nur so handeln können.

Fazit:

Wer Lust hat, sich in eine wunderbare, farbenfrohe, aber zuweilen auch gefährliche Welt entführen zu lassen. Einer Welt, die durch den Streit und die Wut zweier Göttergeschwister droht zerstört zu werden und nur durch die beherzten Taten eines jungen Mädchens gerettet werden kann, dem kann ich diese Geschichte nur ans Herz legen. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt und freu mich schon mehr über Brielle zu lesen. 

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