Annlu:

"Mystery, der mich nachdenklich zurück gelassen hat..."

Nach schlimmen Ereignissen in ihrer Kindheit ist Jenny aus Zürich geflüchtet und lebt zurückgezogen in einer kleinen Hütte in den Weiten Kanadas. Dort gibt sie sich ihrer Leidenschaft hin: dem Schreiben von Science-fiction-Romanen. Ins Dorf geht sie nur, um ihrer Arbeit im Lebensmittelgeschäft nachzugehen. Mit den Menschen dort tut sie sich schwer. Als sie aber von einem älteren Bewohner angesprochen und eingeladen wird, kommt es zu einer Begegnung, die sie aus der Bahn wirft: Sie lernt Jerry Lee kennen, der ihrem Roman entsprungen zu sein scheint. Sofort ist sie von ihm angetan, weiß aber gleichzeitig, dass sie sich von ihm fern halten sollte. An die innere Stimme, die sie vor ihm warnt, ist sie gewohnt, was aber hat es mit den seltsamen Geräuschen auf sich, die sie seit der Begegnung in ihrem Haus hört? Und wer ist das Mädchen, das ihr Angst macht?

Nach dem Prolog, der andeutungsweise dramatische Ereignisse in ihrer Kindheit anspricht, wird die Geschichte von Jenny erzählt. Locker und leicht zu lesen berichtet sie nicht nur die Ereignisse um sie herum, sondern gewährt auch Einblick in ihr Gefühlsleben. Die Stimme in ihrem Inneren, mit der sie seit jeher Zwiesprache hält, erklärt vielleicht, warum sie sich schon immer anders fühlte. Sie ist zudem menschenscheu, hat klaustrophobische Anfälle und einen hohen Fluchtdrang, wenn sie mit einer Situation und dem Umgang mit Menschen nicht zurecht kommt. Daher scheint die Einsamkeit der Prärie und das Leben allein mit ihrem Pferd geradezu passend für Jenny. Dass Jerry Lee sie so aus der Bahn wirft, liegt auch daran, dass er der einzige zu sein scheint, mit dem sie ungezwungenen Umgang haben kann. Nur leider verursacht er bei ihr eine Schreibblockade und tiefen Liebeskummer. Die Geschichte legt vorerst einen Fokus auf genau diesen und die Gefühle und Veränderungen, die die Begegnung mit ihrem Romanhelden, in ihr auslösen. Dabei wird sie immer wieder durch Szenen unterbrochen, die düsterer und mysteriöser sind. Ob es sich dabei um das Nachbarmädchen handelt, das sie in einen bedrohlich wirkenden Wald mitnimmt und ihr erschreckende Bilder zeigt, oder ihr eigenes Heim, das mit einem Mal eine Gefahr zu bergen scheint, immer wieder wird die – auf Grund der unerwiderten Liebe – ohnehin schon melancholische Stimmung von Jenny durch solche Szenen in Angst und Unbehagen gewandelt. Die Auflösung der Rätsel um Jenny, Victoria, Jerry Lee und dem Mord an seiner Mutter bringt der letzte Abschnitt der Geschichte. Zusammen mit dem Ende haben sie mich in einer sehr nachdenklichen Stimmung zurückgelassen.
Fazit: Ein Buch, das locker leicht zu beginnen scheint, immer mysteriöser wird und mit einem Ende aufwartet, das mir nahe gegangen ist. Ich fand es überzeugend – wenn auch nichts für schwere Gemüter.

27 Februar 2016

"Ein ungewöhnliches Buch"

Schreibstil: Das Buch ist locker und leicht zu lesen. Auch wenn das Thema zunehmend schwerer wird, bleibt der Schreibstil locker und gut lesbar. Die Autorin schreibt so beschreibend und bildlich, das man das Gefühl hat, man sieht eben das Beschriebene.

Meinung: Dieses Buch ist mal etwas anderes, und ich glaube es bleibt mir noch lange im Gedächtnis und regt zum Nachdenken an.
Die Autorin hat mit diesem Buch ein kleines Wunder geschaffen, man sieht die Welt einfach mal durch andere Augen, die Augen einer psychisch kranken Person.
Jenny rutscht langsam aber stetig in diese Krankheit und man anfangs bemerkt man sie, ähnlich wie Jenny selbst, nicht. Man glaubt alles sei Realität wie Jenny. Durch die Begegnung und Bekanntschaft mit Jerry Lee und ihrer unerwiderten Liebe fällt sie in ein tiefes Loch und die dadurch resultierende Schreibblockade tut ihr übriges um Jenny endgültig in die Krankheit zu treiben. Und man geht den ganzen Weg mit ihr und braucht auch seine Zeit um alle Rätsel zu lösen und diese auch bestätigt zu bekommen.
In dem Buch reihen sich normale und rührende Szenen mit düsteren und beängstigenden Abschnitte aneinander, was eine spannende Atmosphäre schafft. Man gerät in einen Strudel aus Wahnvorstellungen, verdrängte Erinnerungen und der Wirklichkeit, welche sich vor allem anfangs nicht leicht unterscheiden lassen.
Die Geschichte wirkt nie übertreiben oder unwirklich und ich finden es spannend aus Jenny Sicht zu lesen und auch mit ihr den ganzen  Weg der Erkrankung und Therapie zu beschreiten.
Kurz gesagt erlebt man eben das Universum von Jenny.

Fazit: Ich finde das Buch ist eine absolute Leseempfehlung für jeden der sich für so etwas interessiert. Man kann das Leseerlebnis kaum in Worte fassen, es lässt einen grübelnd zurück, man fühlt mit Jenny in allen Studien ihrer Krankheit mit und lässt sich mit ihr täuschen oder aber möchte sie eigentlich waren.

 

Schichsahl:

"Ich mag, dass dieses Buch in kein Klischee passt."

 

Es ist schwer etwas treffendes über dieses Buch zu sagen. Es ist keine Liebesgeschichte, keine Fantasy.

„Jennys Universum ist ein Roman voller mystischer Begegnungen, seltsamer Ereignisse und mit einem überraschenden Ende.“

Eigentlich hat mich das sehr in die Irre geführt, denn er hat mich etwas ganz anderes vermuten lassen. Gleichzeitig ist es wirklich schwer das Buch zu beschreiben ohne zu viel zu verraten. Das Augenmerk des Buches liegt einfach auf Jenny selbst. Das Buch lies mich nachdenklich zurück. Es ist etwas anderes,
versetzte mich in märchenhafte Umgebungen, genauso wie in Ärger und Sorge. Jenny ist eine sehr einsame Person, die sich zurück gezogen hat. Sie verbringt ihre Zeit damit Romane zu schreiben und lauscht
ihrer inneren Stimme, die sie aber schon bald immer mehr für sich einnimmt.

Beim Lesen habe ich viel darüber nachgedacht, was wohl zwischen den Zeilen des Buches steht – ein mitunter spannendes Rätsel.

Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne Bücher lesen, die keinem festgefahrenem Muster folgen. Als Zielgruppe sehe ich vor allem junge Erwachsene, die sich gerne auch mit ernsteren Themen beschäftigen möchten.

Es ist das Buch einer jungen Autorin mit einem traumversunkenen Schreibstil. Ich habe meine Bedenken mit Teilen des Buches – so finde ich Jerry als Charakter beispielsweise zu blauäugig und leicht zu manipulieren – aber ich denke, dass sich hier ein Schreibtalent entwickelt. Ich mag, dass dieses Buch in kein Klischee passt.  

 

Oktober, 2016

Mohnblut:

"Jenny lebt in ihrer eigenen Welt."

Jenny, das Kind einer geistig kranken Mutter, verliert bei einem Unfall ihre einzige Freundin.
Von der Mutter vernachlässigt und jetzt auch noch ohne eine Freundin, beschließt sie in Kanada ein neues, zurückgezogenes Leben zu beginnen. Hier lebt sie alleine und schreibt an ihren Romanen.
Den einzigen Kontakt zu Mitmenschen hat sie in dem Geschäft wo sie arbeitet. Sie mutet den anderen seltsam an und so wird sie auch nur selten mit Einladungen oder anderen Kontakten konfrontiert.
Sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und die Dinge nehmen einen wirren Verlauf.
Sie freundet sich mit Victoria an – ist sie real oder nur in ihrer Fantasie existent?
Als sie Jerry kennenlernt verliebt sie sich in ihn. Er scheint einem Charakter ihres Buches sehr zu ähneln. Aber er erwidert ihre Liebe nicht.
Es geschieht allerhand und man ist als Leser zunächst sehr unsicher welche Handlungen und Personen real und welche der Fantasie entsprungen sind.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht – das Thema und die Charaktere sind dagegen alles andere als leichte Kost.
Man stellt im Verlaufe des Buches immer wieder Vermutungen an, die bei den nächsten Kapiteln schon wieder zunichte gemacht werden.
Man ist in die Geschichte involviert und ist so durcheinander wie die Protagonistin selbst.
Es dauert lange, bis man etwas hinter die Wirrnisse und Verstrickungen steigt und Absichten und Motivation der fiktiven und der wirklichen Akteure kanalisieren kann.
Auf jeden Fall ist es ein spannendes Buch mit einem ungewöhnlichen Thema, das von der Autorin gekonnt in die Geschichte eingewoben wird und uns bis zum Schluß nachdenklich stimmt.

Oktober, 2016

 

Angelika 123:

"Keine leichte Lektüre."

„Jennys Universum“ ist ein Roman von Janine Tollot und ist 2016 in Books of Demand Verlag erschienen.
Im Roman geht es um Jenny die langsam beginnt Schizophren zu werden und es selbst erst merkt als sie in der Psychiatrie ist.
Jenny lebt nach einem tragischen Unfall in Ihrer Kindheit in Deutschland nun in Amerika mit ihrem Pferd in einer Hütte fernab der Zivilisation. In einem nah gelegenen Dorf arbeitet sie in einem Laden um ihren Unterhalt zu finanzieren, nebenbei schreibt sie Science-fiction-Romane, leider verkauften diese sich bisher nicht gut genug. Auf einer Dorffeier auf die sie von Sam eingeladen wird lernt sie Jerry Lee kennen, der sieht ihrem Romanhelden wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Am selben Abend warnt ihre innere Stimme sich Jerry Lee zu nähren und sie lernt Victoria kennen.
Schließlich wird Jenny immer mysteriöser, sie hört Sachen die sie nicht hören sollte uns Victoria weiß Sachen von denen keiner weiß. Jenny verliebt sich auch noch in Jerry Lee und hat damit zu kämpfen dass die Liebe einseitig ist. Und zu allem kommt noch eine Schreibblockade hinzu.
Ich finde das Buch lässt sich am Anfang sehr leicht lesen, je verwirrter Jenny wird desto verirrender ist der Schreibstil. Ich hätte mir an manchen Stellen gewünscht dass die Autorin mehr drauf eingeht, wie zum Beispiel die Therapien. Schwierig fand ich es auch dass die Medikamente nicht erklärt wurden. Fraglich ist auch ob es immer so schnell mit einer Diagnose funktioniert.
Das Buch kann ich Lesern empfehlen die auch mal querdenken und mit einem etwas verwirrenden Schreibstil zurechtkommen.

Oktober, 2016

 

 

Babaco:

"Ein gelungenes Buch, das mal etwas anderes war als was ich sonst so lese."

Was wenn sich Traum, Einbildung und Realität plötzlich vermischen? Wenn du nicht mehr weißt, was echt ist und was du dir nur eingebildet hast? Wenn du unheimliche Stimmen hörst und Menschen siehst, die gar nicht da sein können, weil sie schon lange tot sind. So geht es Jenny, einer Autorin, die um sich besser aufs Schreiben konzentrieren zu können, ins tiefste Nirgendwo gezogen ist. Doch ist das wirklich der wahre Grund warum Jenny ihre Heimat in der Schweiz zurückgelassen hat und nach Kanada gezogen ist?
Jenny hat immer wieder Träume und Visionen, die ihr verzweifelt versuchen etwas zu vermitteln, aber sie kann-oder will-sich einfach nicht erinnern. Was kann so Schlimmes geschehen sein, dass ein Mensch die Erinnerung so weit verdrängt, dass sie quasi aus seinem Kopf gelöscht ist? 
Und dann ist da noch das kleine Mädchen Victoria, das immer wie aus dem Nichts auftaucht und zu wissen scheint was Jenny denkt und fühlt. Niemand scheint Victoria sonst zu sehen oder zu kennen. Ist sie der Schlüssel zur Lösung von Jennys verdrängter Erinnerung?
Als wäre das nicht schon genug Chaos taucht auch noch Jerry Lee auf, in den sich Jenny Hals über Kopf verliebt. Eine Liebe, die so innig ist, dass sie schon weh tut. Etwas was Jenny aber bzgl. Jerry Lee nicht zur Ruhe kommen lässt, ist, dass er genauso aussieht wie sie sich eine ihrer Romanfiguren immer vorgestellt hat. Alles nur ein Zufall? Ist Jerry Lee vielleicht gar nicht real? Wem kann Jenny noch vertrauen, v.a. nachdem sie langsam ihren verdrängten Erinnerungen auf die Spur kommt?


Klingt spannend, oder?
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und das nicht nur weil die Hauptfigur so heißt wie ich. :D 
Das Buch setzt sich in einer etwas anderen Art und Weise mit der Traumabekämpfung auseinander, wenn Menschen etwas schlimmes erlebt haben und vermittelt mit einer zunächst wie eine Fantasieerzählung wirkenden Geschichte einen Einblick in die Welt einer Person mit einer psychischen Erkrankung. 

Nachdem man das Buch gelesen hat, erklärt sich auch die Buchtitelwahl der Autorin, "Jennys Universum". Es geht im Grunde um eine Welt, die sich Jenny erschaffen hat, um ihr Leben zu meistern.
Aber überzeugt euch doch einfach selbst davon! :)

 

Dezember 2016

JanineZachariae:

"Ich bin sprachlos und überwältigt."

Ich habe mich sehr gefreut, als ich tatsächlich gewonnen habe. Denn dieses Buch ist etwas ganz besonderes.

Ich habe es an einem Nachmittag verschlungen, konnte nicht aufhören. Ich musste wissen, wie es weitergeht. Hatte Angst, war verzweifelt und doch voller Mut. 

Jenny lebt zurückgezogen in einem kleinen Ort namens "Little Silence" und ist eigentlich Sci-Fi Autorin. In ihrer kleinen Hütte im Wald kann sie schreiben, während sie ihr "Brotgeld" in einem kleinen Laden im Ort verdient. 

Eines Tages wird sie von einem älteren Mann auf ein Dorffest eingeladen und Sam stellt ihr Jerry Lee vor. Plötzlich aber sieht sie eine ihrer Romanfiguren vor sich. Ein sehr attraktiver Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht und ihr eine Schreibblockade verschafft. Sie werden Freunde und doch sagt ihre innere Stimme immer wieder, dass er nicht der richtige ist und gefährlich sei.

Jennys Schreibblockaden werden immer schlimmer und die Stimme immer lauter. 

***

Dieses Buch hat mich so mitgenommen, dass ich den ganzen Abend keinen klaren Gedanken zustande bekommen habe. Es hat mich beschäftigt. Das Mädchen hat etwas sehr schreckliches zu verarbeiten und sogar verdrängt, doch irgendwas verändert sich und es bricht aus ihr heraus. Auch in ihrer Abgeschiedenheit wird sie, als mittlerweile Erwachsene, Zeugin einer sehr grausamen Tat, welche sie erneut verdrängen konnte. Doch etwas in ihr versucht auszubrechen, etwas sehr gewaltiges. Sie weiß kaum mehr, was real ist und was nicht. Sie kann nicht einmal ihr Spiegelbild erkennen.

***

Ich bin noch immer erschüttert. Das, was alles in diesem Buch passiert ist, worüber geschrieben und was für detailreiche Bilder erschaffen wurden, ist fantastisch. Ich bin sehr froh, dieses wundervolle und einmalige Werk von Janine Tollot gewonnen zu haben. Denn ich bin mir nicht sicher, ob ich es ansonsten gefunden hätte - obwohl das Cover wunderschön und geheimnisvoll ist.

***

Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ich hatte sooft Angst um Jerry Lee und litt mit Jenny. Ich wollte sie beschützen, ihr helfen. Doch musste sie ihren eigenen Weg gehen. Oder sie wird ihn gehen. Eines Tages. Ich drücke ihr die Daumen. 

***

Die Vergangenheit kann man nicht auf ewig wegsperren. Sie verdrängen und leben, als sei nie etwas geschehen. Eines Tages holt sie einen auf und dann mit voller Wucht.

***

Janine Tollot hat ein sehr ernstes Thema in etwas so zartes gepackt, dass ich manchmal einfach nur staunend dagesessen und gelesen habe. Mit offenem Mund.

Ich habe es innerhalb eines Nachmittags gelesen, was sehr selten vorkommt. 

Januar, 2017

engel-07:

"Ein sehr einfühlsamer und ungewöhnlicher Roman, der einen nicht so schnell loslässt."

Jenny lebt als Schriftstellerin in einer abgelegen Hütte in der Nähe eines kleinen Dorfes. Sie ist nach dem Tod ihrer einzigen Freundin hierher gezogen. Es scheint alles in bester Ordung zu sein, bis sie eines Tages Jerry Lee, der ihrem Helden aus einem ihrer Bücher genau gleicht, gegenüber steht.
Plötzlich geschehen unheimlich Dinge. Ist Jerry Lee real? Aber das geht doch nicht, oder? Zu allem Überfluss ist sie ist auch noch in ihn verliebt. Als sie dann noch Victoria, ein kleines Mädchen kennenlernt, steht Jenny´s Welt total Kopf. Sie erinnert sich plötzlich an einen Mord den sie gesehen hat. Oder ist sie vielleicht die Täterin?

Zunehmend vermischt sich ihre Wahrnehmung von Realität und Fiktion.

Janine Tollot hat hier einen sehr ungewöhlichen Roman geschrieben, der einen nicht mehr loslässt.
Durch ihre Beschreibungen wird die ganze Geschichte lebendig und ich konnte mit den Protagonisten mitfühlen. Es ist schwer zu beschreiben, was das Buch in mir ausgelöst hat. Verwirrung, Mitgefühl, Neugierde, Traurigkeit, Hoffnung und vor allem tiefe Nachdenklichkeit.

Für mich war es etwas besonderes dieses Buch zu lesen. Es ist keine leichte Lektüre, aber dafür eine, die einen berührt und ins grübeln bringt.

 

Januar. 2017
 

Kristinax3lovebooks: 

"Mysteriös und unheimlich, aber sehr spannend und fesselnd."

Wow, das Buch ist sehr spannend und mysteriös geschrieben und zieht einen auf magische weise in seinen Bann, denn man will nicht aufhören zu lesen, da man unbedingt wissen möchte was es mit dem Geister Haus auf sich hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd und nimmt einen direkt ein. Aber nach dem ich es beendet habe musste ich es erst einmal verdauen und sacken lassen.

In Jennys Umgebung passieren so viele merkwürdige Dinge und man fragt sich die ganze zeit, was dahinter steckt. Beim lesen merkt man schnell, dass da irgendwas nicht ganz richtig läuft. Es kommt schon merkwürdig rüber, dass sie sich überhaupt nicht an ihre Kindheit erinnern kann. Und dass sie den Mord, den sie beobachtet hat, oder ja vielleicht doch selber begangen hat ;-) total verdrängt hat hat mich zuerst darauf schließen lassen, dass sie vermutlich eine posttraumatische Belastungsstörung hat, doch was da tatsächlich hinter steckt hat mich dann doch überrascht. Wobei es mir auf jeden Fall so vorkam, als ob ihr ein paar schrauben im Kopf fehlen. Aber dass es dann doch so extrem ist, da wäre ich nicht drauf gekommen. Ich finde die Autorin hat es sehr authentisch rüber gebracht.

Was mir am Anfang so unfassbar vorkam ist Jerry Lee, er sieht genauso aus wie der Protagonist aus ihrem Roman und ist natürlich ihr Traummann, sodass sie sich natürlich verliebt. Aber wie Krass muss es als Autor sein, wenn man jemandem begegnet, der genau so aussieht wie ein Protagonist aus dem Buch.

Ihre Freundin Victoria war mir von Anfang an unsympathisch und mir kam es so vor, als ob mit ihr irgendetwas nicht stimmt. Aber last es mal auf euch selbst wirken ;-)

Was hat es mit Jerry Lee auf sich, ist er vielleicht gar nicht real? Was verbirgt Victoria für ein Geheimnis? Und ist Jenny eine Augenzeugin oder doch die Mörderin?

Das müsst ihr dann doch selbst herausfinden ;-)

Februar, 2017

Ginger0303:

"Jennys Universum."

Jenny ist eine Außenseiterin und wird von ihrer geistig kranken Mutter vernachlässigt. Durch einen Verkehrsunfall verliert sie ihre einzige Freundin. Sie verlässt ihr Heimatland – die Schweiz –, um in dem verschlafenen Nest Little Silence in Kanada ein solitäres Leben zu führen. Hier schreibt sie Romane und arbeitet in einem Lebensmittelgeschäft, wobei die immer gegenwärtige innere Stimme oft ihre einzige Gesellschaft ist. Doch die Vergangenheit holt sie ein, und nach der Begegnung mit dem geheimnisvollen Jerry Lee, der wie ein Protagonist aus einem ihrer Romane aussieht, geschehen seltsame Dinge um sie herum. Am meisten macht ihr jedoch die unerwiderte Liebe zu Jerry Lee zu schaffen. In all dem Chaos schließt sie Freundschaft mit Victoria, einem Mädchen, das in ihrer Nähe wohnt. Durch sie erinnert sich Jenny plötzlich wieder daran, dass sie Zeugin eines Mordes wurde, den sie verdrängt hatte. Jetzt will sie den Fall aufklären. Oder ist sie selbst die Mörderin? Jennys Universum ist ein Roman voller mystischer Begegnungen, seltsamer Ereignisse und mit einem überraschenden Ende. 

Diese Buch hat mich sehr begeistert vor allem der Hauptcharakter. Jenny ist eine sehr starke und junge Frau, die vor allem sich immer wieder selbst ihren Mut beweisen muss. Da sie in ihrem Haus immer öfters seltsame Geräusche hört und sie sich für Stunden selbst vergisst. Irgendentwas stimmt mit diesem Haus nicht, oder stimmt etwas mit ihr nicht? Deswegen probiert sie gegen ihre eigenen Ängste zu kämpfen. Doch es will ihr einfach nicht gelingen sie zu besiegen. Sie ist sich nämlich immer selbst im Weg und als sie das begreift wird ihr einiges klar. 
Am Anfang dachte ich noch ich könnte das Buch durchschauen und ich sei der Autorin mit meinen Gedanken einen Schritt voraus. Doch da irrte ich mich. Ungefähr in der Mitte begann eine dramatische Wendung, die ich wirklich nicht erwartet hatte. Eine Wendung die mir persönlich keine Ruhe lies. Sie schockierte mich teilweise und doch ergab auf einmal alles einen Sinn. 

 

Die Autorin hat mit ihrem einzigartigen und individuellen Schreibstil mit Jennys Universum, ein Buch geschrieben das einen die Welt mit anderen Augen sehen lässt. 

 

Februar, 2017

Funny01:

"Jennys Leben."

Um was geht es:

Jenny ist als Kind eine Außenseiterin sie hat nur eine Freundin die leider bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Ihre geistig Kranke Mutter vernachlässigt sie, als Jenny 18 Jahre alt wird erhängt sich die Mutter. Jenny verlässt ihr Heimatland Schweiz sie verdrängt alles und zieht nach Little Silence in Kanada. Dort arbeitet sie in einem Lebensmittelladen und schreibt an Romanen. Als sie Jerry Lee begegnet ist sie so perplex den er sieht aus wie einer ihrer Protagonisten, die innere Stimme Spricht zu ihr sie solle sich vor Jerry Lee in acht nehmen er ist nicht real, das macht es aber nicht leichter den sie verliebt sich in ihn. Langsam holt sie ihre Vergangenheit wieder ein und als sie sich dann noch mit der kleinen Victoria anfreundet, die in ihrer nähe wohnt durch sie erinnert Jenny sich wieder das sie Zeuge eines Mordes wurde. Oder ist sie die Mörderin gewesen langsam glaubt sie verrückt zu werden und kann schon bald Realität von Traum nicht mehr unterscheiden.....

Meine Meinung:

Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, man kommt schnell in die Geschichte rein. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben sie wirken sehr authentisch man fühlt mit Jenny mit. Es gibt einige Stellen die verwirren einen ein wenig doch im laufe des Buches klärt sich alles auf. Die Autorin hat in diesem Buch ein sehr ernstes Thema angesprochen, das einen zum Nachdenken anregt. Sie hat sehr gut recherchiert. Beängstigend was Schizophrenie mit einem alles anstellen kann. Eine wirklich spannende Geschichte um den Kampf  Echt von Fake zu unterscheiden. Mich hat die Geschichte sehr berührt und gefesselt, ich habe mit Jenny mitgelitten und gebangt, deshalb kann ich nicht anders als dieser traurigen Geschichte mit tollem Ende 5 Sterne zu geben.

Fazit:

Eine Geschichte die einem zum Nachdenken anregt und auf ein sehr Ernsts Thema anspielt. Ich wurde überzeugt und kann es nur weiterempfehlen.

Februar, 2017

Buchliebhaberin:

"Eine tiefgehende Geschichte."

Ich habe dieses Buch von Janine geschenkt bekommen, ganz herzlichen Dank! 

Was zunächst ein Mystery-Roman zu sein scheint - der im Übrigen sehr spannend und atmosphärisch ist,- entwickelt sich zu einer dramatischen, mit großem Einfühlungsvermögen geschriebenen und hervorragend recherchierten Krankengeschichte, die nicht ganz einfach zu verdauen ist. Janine Tollot zeigt hier eine erstaunliche Empathie für ihre Figur und deren Lebensumstände, sie gibt einem viel zum Nachdenken mit auf den Weg. 

Das Buch ist eine Bereicherung für alle, die sich eingehender und vor allem ernsthaft mit Schizophrenie auseinandersetzen wollen. Janine Tolots Buch ist leise und ohne jene Effekhascherei, der man so oft begegnet, wenn sich Romane mit dieser Krankheit befassen. Sie macht das Gefühls- und Gedankenleben ihrer Figur tiefgegehend verständlich und zeigt die Krankheit in all ihren Facetten, stellt einige unbequeme Fragen (in dieser Hinsicht fand ich den Schlusssatz besonders gut). 

Diese Geschichte ist eingebettet in tolle Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen, und Janine Tollots Sprache ist gewohnt niveauvoll. Anders als ihre anderen Bücher ist dieses im Präsens geschrieben, was ich normalerweise gar nicht mag. Doch hat Janine Worte gefunden die einen unwiderstehlichen Sog entwickelt haben. 

Ein nicht ganz einfaches, aber sehr wertvolles Buch, das viel Verständnis für an Schizophrenie Erkrankte vermittelt und ebenso auch großes Fachwissen über diese Krankheit.

Februar, 2017

Shoki-shake-Rita:

"Sehr bewegend, aber leider auch etwas langatmig mit Ungereimtheiten."

Die Geschichte über Jenny ist wirklich sehr bewegend und herzzerreißend verworren. Man merkt auf jeden Fall, dass die Autorin für dieses Buch viel recherchiert und sich intensiv damit befasst hat. Leider hat mich die Umsetzung nicht gänzlich überzeugt. Es gibt so einige Ungereimtheiten in manchen Beschreibungen, sodass ich in meinem Lesefluss gestört wurde und immer wieder mal zurück blättern musste. Davon gab es leider nicht nur eine Stelle. Ich empfand die Geschichte auch etwas langatmig, was dazu führte, dass mir das Weiterlesen schwer fiel. Dennoch bin ich froh diese Geschichte gelesen zu haben. Sie hat mir in gewisser weise meinen Horizont erweitert und mich im Herzen wirklich berührt.

Februar, 2017

Madamecurie:

"Jennys Unversum von Janine Tollot."

Buchcover: Jenny ist eine Außenseiterin und wird von ihrer geistig kranken Mutter vernachlässigt. Durch einen Verkehrsunfall verliert sie ihre einzige Freundin. Sie verlässt ihr Heimatland – die Schweiz –, um in dem verschlafenen Nest Little Silence in Kanada ein solitäres Leben zu führen. Hier schreibt sie Romane und arbeitet in einem Lebensmittelgeschäft, wobei die immer gegenwärtige innere Stimme oft ihre einzige Gesellschaft ist. Doch die Vergangenheit holt sie ein, 
und nach der Begegnung mit dem geheimnisvollen Jerry Lee, der wie ein Protagonist aus einem ihrer Romane aussieht, geschehen seltsame Dinge um sie herum. Am meisten macht ihr jedoch die unerwiderte Liebe zu Jerry Lee zu schaffen. 
In all dem Chaos schließt sie Freundschaft mit Victoria, einem Mädchen, das in ihrer Nähe wohnt. Durch sie erinnert sich Jenny plötzlich wieder daran, dass sie Zeugin eines Mordes wurde, den sie verdrängt hatte. Jetzt will sie den Fall aufklären. Oder ist sie selbst die Mörderin? 

Das war ein sehr spannendes und gut geschriebenes Buch über die Krankheit Schizophrenie ,die Stimmen im Kopf von Jenni konnten einen schon etwas verwirren beim Lesen.Muß furchtbar sein ,wenn man Stimmen hört,das ist furchtbar.Danke das ich dieses Buch lesen durfte. 

 

Februar, 2017

 

 

Any91:

"Unglaublich fesselnd, wie berührend..."

 

 

Eine unglaubliche fesselnde Geschichte eines scheinbar verrückten Mädchens. 


Cover: 

Das Cover finde ich sehr ansprechend und nachdem ich nun das Buch gelesen habe verstehe ich es auch.  Ich mag das Farbenzusammenspiel sehr und die Schrift des Titels. 


Inhalt: 
 Die Autorin Jenny ist eine Außenseiterin... Als Jenny noch ein Kind war, wurde sie von ihrer geistig kranken Mutter vernachlässigt. Durch einen schlimmen Verkehrsunfall verlor die ihre beste und einzige Freundin Sarah.  
 Mit 18 Jahren verlässt Jenny ihre alte Heimat - die Schweiz - und sieht in das verschlafene Nest Little Silence in Kanada und führt dort ein ruhiges, abgeschiedenes und meist einsames Leben. 
 Dort schreibt sie nun Romane - meist auf ihrer Veranda und arbeitet zusätzlich in einem Lebensmittelladen. Eine immer gegenwärtige innere Stimme ist meist ihre einzige Gesellschaft. 
 Bei einem Stadtfest lernt sie den geheimnisvollen Jerry Lee kennen, der ein Abbild einer ihrer Romanfiguren aussieht. Ebenfalls auf dem Fest trifft sie auf Viktoria, ein kleines Mädchen ... sie werden Freunde, doch irgendetwas scheint seltsam. Durch sie erinnert sich Jenny plötzlich wieder daran, wie sie Zeugin eines Mordes wurde, den sie verdrängt hatte - den Mord an Jerry Lee's Mutter. Jetzt will sie den Fall aufdecken.. oder ist sie selbst die Mörderin? 
 Ihre Vergangenheit holt sie plötzlich ein ...doch wie sieht ihre Vergangenheit tatsächlich aus? Was hatte sie all die Jahre so erfolgreich verdrängt? Immer wieder tauchen Zeichen auf, doch sie kann sie nicht deuten... 
 Erst als ihre geholfen wird fügt sich alles ineinander, was sie jedoch schnell wieder in die hintersten Schubladen ihres Gedächtnisses drängen möchte. 


Meinung/Fazit: 
 Ich finde das Buch sehr gelungen, es ist mitfühlend und fesselnd zugleich. Zeitweise konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.  
 Daher vergebe ich verdiente 5 Sterne :)

Februar, 2017

Argentumverde:

"Der Blick in eine fremde Welt, die doch die Eigene ist."

Die Autorin Jenny ist eine Außenseiterin... Als Kind von ihrer Mutter stark vernachlässigt, verliert sie auch noch bei einem Unfall ihre beste Freundin Sarah. Mit 18 Jahren verlässt Jenny ihre alte Heimat - die Schweiz - und zieht in das verschlafene Nest Little Silence in Kanada und führt dort ein ruhiges, abgeschiedenes und meist einsames Leben. Sie schreibt Bücher und arbeitet um zu überleben im Lebensmittelladen des Ortes. Alles ist in geordneten Bahnen bis sie bei einem Stadtfest Jerry Lee kennenlernt. Jerry Lee sieht exakt aus wie Alexis, eine ihrer Romanfiguren. Der Leser wird vom ersten Moment an von Jennys Geschichte mitgerissen. Er taucht mit ihr in ihre Welt ein, erlebt die Welt aus ihren Augen. Die Intensität von Jennys Gedankenwelt, ihre Zwiesprache mit ihrer inneren Stimme, ihre Wahrnehmung der Dinge um sie herum faszinieren und fesseln sofort an das Buch. Der Autorin Janine Tollot gelingt es mit einfachen Worten eine Welt aufs Papier zu bannen, die dem Leser fremd und gleichzeitig vertraut erscheint. Einfühlsam lässt sie Jenny aus ihrem Leben erzählen. Die Beschreibung von Jennys Umwelt und ihren Erlebnissen, ob ein Ausritt mit ihrem Pferd Gamby oder eine Schaffensphase an ihrer alten Schreibmaschine, werden so intensiv, so lebendig und so einzigartig beschrieben, dass der Leser das Gefühl hat direkt dabei zu sein, es teilweise selbst zu erleben. Dies geschieht auf eine so fesselnde und faszinierende Art und Weise, dass man das Buch nicht für eine Sekunde aus der Hand legen möchte und auch nach Ende der letzten Seite, des letzten Wortes noch lange davon begleitet wird. Mein Fazit: Ein Buch das einfühlsam und stark zugleich ist. Unglaublich fesselnd und eine der intensivsten und berührendsten Geschichten die man sich nur vorstellen kann. Wer mehr als nur Unterhaltung in einem Buch sucht, sollte sich dieses Wek nicht entgehen lassen.

März 2017

Mephistra:

"Traum oder Wircklichkeit?"

 

Jenny ist schon als Kind eine Außenseiterin. In der Schule wird sie gehänselt, weil sie anders aussieht, sie ist dick und hat starke Akne im Gesicht. Ihre Mutter schließt sich oft stunden- oder tagelang in ihrem Zimmer ein, ohne dass Jenny weiß warum. In dieser Zeit bleibt sie sich selbst überlassen. Ihre einzige Freundin Sarah verliert sie durch einen Verkehrsunfall.

Mit 18 verlässt Jenny ihre Heimatstadt Zürich und flieht in das 200-Seelen-Dorf Little Silence in Kanada, um hier der Enge der Großstadt zu entkommen. Sie lebt auf einer abgelegenen Farm, allein mit ihrem Pferd. Mittlerweile ist sie Schriftstellerin geworden und verfasst Sience-Fiction-Romane. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren arbeitet sie im örtlichen Lebensmittelgeschäft. Trotzdem führt sie ein Einsiedlerleben und meidet die Gesellschaft anderer Menschen wo es nur geht. Eines Tages lädt ein älterer Mann sie zu einem Dorffest ein und zu ihrer eigenen Überraschung sagt sie zu. Sam, der ältere Mann, begegnet ihr mit Freundlichkeit und stellt sie seinem Enkel Jerry Lee vor. Jenny ist zunächst entsetzt, denn Jerry Lee ist Alexis, einem ihrer Romanhelden, wie aus dem Gesicht geschnitten, sie verliebt sich in ihn, obwohl ihre innere Stimme ihr rät sich von ihm fernzuhalten. Und plötzlich geschehen seltsame Dinge, sie hört Stimmen und Geräusche  in ihrem Haus, im Spiegel tauchen Gesichter auf die nicht ihr gehören, was ist Traum und was Realität? Was geschieht nur mit ihr?

 

Meine Meinung:

Zu Anfang habe ich mich etwas schwer getan, da Jenny ihre Geschichte selbst erzählt und ich mich mit ihrer menschenscheuen Art nicht richtig anfreunden konnte. Aber als sie Jerry Lee kennenlernt und sich die Dinge überschlagen hat es mich in seinen Bann gezogen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gelingt Janine Tollot mit ihrem Schreibstil einen vollständig in Jennys Welt eintauchen zu lassen. Ihre Beschreibungen sind so bildhaft und intensiv, dass der Leser das Gefühl hat dabei zu sein und alles mitzuerleben. Und dabei schafft sie es Sympathie oder doch zumindest Mitgefühl für ihre Protagonistin zu erwecken, auch wenn manche Handlungsweisen für einen Außenstehenden nicht nachvollziehbar sind. Nach und nach entwirren sich sämtliche Fäden und man hat einen vollständigen Einblick in Jennys Seelenleben. Ich möchte nicht zuviel verraten, um nicht die Spannung vorweg zu nehmen, jeder sollte sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Man merkt, dass sich Janine Tollot sehr stark mit der Thematik dieses Buches auseinandergesetzt und viel recherchiert hat. Zum Schluss blieb ich nachdenklich und tief berührt zurück.

Dieses Buch entspricht meiner Ansicht nach keinem gängigen Genre und man muss sich auf Jenny und ihre Welt, ihre Gedanken und Gefühle einlassen

März 2017