BLOGTOUR-BEITRAEGE VON "DIE CHRONIKEN VON ELEXANDALE - DAS LEERE BUCH'

1. Tag: auf Elchi's World of books, Interview mit der Autorin:

Ab wann war dir bewusst, dass du Autorin werden wolltest?

Was hat dich dazu bewegt?

 

Ich verspürte bereits als Kind den Wunsch, Bücher zu schreiben, inspiriert von Stephen King, auch, wenn ich vielleicht für manche seiner Bücher etwas zu jung war ;-) Seine Geschichten und seine Art zu schreiben, haben mich so fasziniert, dass ich nichts Anderes als Stephen King lesen wollte. Habe dann auch ein paar Geschichten nach seinem Vorbild begonnen, bin aber damit nicht weit gekommen. Ich musste wohl doch erst etwas älter und reifer werden. Dann habe ich „Das Silmarillion“ und „Herr der Ringe“ von Tolkien gelesen und diese Werke erweckten in mir den Wunsch, auch eine eigene Welt zu schaffen und von da an war ich total süchtig nach Fantasy. Und so kam es, dass ich „Die Chroniken von Elexandale – Das leere Buch“ schrieb.


 

Gibt es in deinen Büchern Parallelen zu eigenen Erfahrungen,

die dich dazu inspiriert haben?

Bzw. woher nimmst du deine Inspiration?

 

Die Geschichten selbst sind reine Fiktion und von mir frei erdacht. Jedoch gibt es so einige Figuren, welche die eine oder andere Macke oder Stärke von mir hat. Eigentlich steckt in jeder meiner Figuren ein kleiner Teil von mir. Ich hole mir viel Inspiration bei der Recherche, also aus Sachbüchern, Dokumentarfilme und das Internet.

 

 

Gibt es Autoren, die dir ein Vorbild sind oder dich inspirieren?

 

Stephen King, J.R.R. Tolkien, Walter Moers, Joe Abercrombie, J.R. Salvatore, Robin Hobb und Christopher Moore sind meine Lieblingsautoren und ich verschlinge jedes ihrer Werke.


 

Wie entstand die Idee zu „Die Chroniken von Elexandale“?

 

Zu dieser Geschichte hat mich am meisten „Das Silmarillion“ von Tolkien inspiriert. Das Buch ist so etwas wie eine Bibel für mich. Als ich jedoch das leere Buch schrieb, hatte ich immer nur diese Grundidee vor Augen: Die Menschen als Sklave;, ein Mädchen, das sich auf die Reise macht, um die Sklaverei zu beenden; ein magisches Buch, das sie führt; ein spukhaftes, menschenleeres Land, das von Seuchen und Krankheiten geplagt wird.

 

 

Wie bist du beim Schreiben von „Die Chroniken von Elexandale“ vorgegangen?

Hattest du einen von dir vorgegebenen Aufbau und diesen dann abgearbeitet,

oder haben sich die Geschichte während des Schreibens frei entwickelt?

 

Als ich die Geschichte begann, hatte ich keine Ahnung, wie das Buch enden sollte – bis zum allerletzten Kapitel und Epilog. Wenn ich zum Beispiel das zehnte Kapitel schrieb, wusste ich nicht einmal, was im elften Kapitel passieren soll. So bin ich von Kapitel zu Kapitel gestolpert, und mit jedem Satz hat sich die Geschichte selbst ergeben. Als hätte sie schon immer in meinem Kopf existiert und wollte nur noch niedergeschrieben werden. Bevor ich jeweils das nächste Kapitel begann, habe ich ein Mind-map verfasst und mir folgende Fragen gestellt: Welche Krankheit Tochors herrscht hier? Wie überwinden die Gefährten diese? Wie kommen sie an Essbares und Wasser? Wie lautet das Gedicht von Erebus, welches sie führt? Welcher Gefährte stößt als nächstes zu Kiathira?

Damit habe ich mich durchgearbeitet und viele Details und Ideen sind mir erst später gekommen.  Die Geschichte hat sich also größtenteils während des Schreibens selbst entwickelt, genauso wie die Figuren.

 

 

Wie sind die Protagonisten entstanden?

Gab es für sie eine Vorlage oder haben sie während des Schreibens

einen freien Willen entwickelt?

 

Die Vorlage jeder Figur war in erster Linie ihre Abstammung und diese beeinflusste größtenteils ihren Charakter, ihre Ängste und Stärken. Für jede Figur habe ich mir viele Notizen gemacht, wovon so manche auch erst im Verlaufe der Geschichte ergänzt wurden. Man muss den Figuren immer einen freien Willen lassen, ansonsten wirken sie steril und eintönig. Erst ihr Eigenwille macht eine Figur interessant und verleiht ihr Tiefe.

 

 

Welchen deiner Charaktere würdest du gerne einmal live kennenlernen

und was würdest du am liebsten mit ihm / ihr unternehmen und erleben?

 

Eigentlich möchte ich sie alle persönlich kennenlernen, außer vielleicht Tochor ;-) Lieber stelle ich mir die Frage, welchem Volk ich am liebsten angehören möchte: Ich wäre gerne ein Tiermensch oder ein Baummensch, weil ich Tiere und Wälder liebe, vielleicht auch ein Pilger, weil ich gerne reise.

 

 

Was war bei  „Die Chroniken von Elexandale“ die größte Herausforderung?

 

Wie erhalte ich die Gefährten in einer sterbenden Welt am Leben? Was wächst noch, das sie essen können? Was ist realistisch? Wo finden sie trinkbares Wasser? Ich musste dafür so allerhand recherchieren.

 

 

Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zur fertigen Reihe?

 

Die Rohfassung entstand zwischen 2004 und 2006, es ist also eine recht alte Geschichte. Das Überarbeiten hat dann noch einmal seine Zeit gebraucht. Dann habe ich viel Zeit damit verbracht, einen Verlag zu finden. Was dann mit der Hilfe meiner Lektorin auch zustande kam. Leider aber war das ein sehr kleiner Verlag und konnte ein Printbuch nicht finanzieren. So wurde es erstmals nur als Ebook veröffentlicht und in drei Teile aufgeteilt. Leider war ich überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung und Unterstützung des Verlages und habe mich daher entschieden, den Vertrag aufzulösen und auf eigene Faust zu veröffentlichen. Deshalb hat sich die Veröffentlichung bei BoD so lange hingezogen.

 

 

Welches ist dein Lieblingszitat oder deine Lieblingsstelle

aus Band 1 "Die Chroniken von Elexandale - Das leere Buch“?

 

Meine Lieblingsstelle befindet sich im Kapitel „Feuer und Freiheit“, als Erio und Kiathira zum ersten Mal Aien, den letzten Gefährten, erblicken und wie sie ihn befreien. Auch mag ich das dazugehörige Gedicht sehr gerne:

 

Noch einen gilt es zu erretten

Der siebte Gefährte liegt in Ketten

Geplagt seit Kindertagen

Wird er sich nach draußen wagen

Seiner äußeren Schönheit beraubt

Von innen strahlt ein Königshaupt

 

Zudem gefällt mir auch die Stelle, an der Lettey aus dem Meer kommt und den Gefährten erscheint.


 

Was würdest du davon halten, wenn „Die Chroniken von Elexandale“

verfilmt werden würde?

Wie sähe deine Wunsch-Besetzung der Hauptcharaktere aus?

 

Das ist doch der Traum jedes Autors ;-) Das wäre natürlich die Erfüllung all meiner Träume. Es gibt da eine Hauptbesetzung, aber mittlerweile sind diese Schauspieler wahrscheinlich zu alt, um für die Besetzung in Frage zu kommen, da die Geschichte nun über zehn Jahre alt ist ;-) Außerdem würde ich damit die Antworten zu dem Gewinnspiel auf meiner Webseite preisgeben ;-)

 

 

Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsplatz vorstellen?

Herrscht dort eher das „Kreative Chaos“ oder steht alles an seinem Platz

und ist perfekt durchorganisiert?

 

Ich bin ein ordnungsliebender Mensch und mag es gerne sortiert und aufgeräumt. Jedoch kann es beim Schreiben und vor allem beim Recherchieren auch mal chaotisch werden. Auch dem Chaos muss man seinen Lauf lassen, um Ordnung in seinen Gedanken zu schaffen.

 

 

Kannst du uns schon verraten welche Projekte

für die Zukunft geplant sind?

 

Ich arbeite zur Zeit an der Rohfassung des zweiten Teils von „Die Legende von Oasis.“ Ich hoffe, es Ende 2017 zu veröffentlichen.

 

 

Wie wichtig sind dir Rezensionen?

Liest du sie und wie gehst du mit Kritik um?

 

Rezensionen sind mir sehr wichtig und ich lese sie immer. Anfangs habe ich mir schlechte und mittelmäßige Kritik sehr zu Herzen genommen und mich davon entmutigen lassen. Aber heute begreife ich, dass es die schlechten Kritiken sind, die einem helfen, sich zu verbessern - solange es sich dabei um konstruktive Kritik handelt. Wenn ich mir den Kauf eines Buches überlege, lese ich mir immer erst ein paar Rezensionen durch und dabei lese ich lieber die schlechteren Kritiken als immer nur die Lobeshymnen. Aber natürlich sind vier- und fünf Sterne Kritiken am schönsten. Sie motivieren einen, weiterzumachen, denn das Bücherschreiben ist echt kein leichtes Schaffen. Erhalte ich eine schlechte Kritik, dann sage ich mir, dass man es halt nicht jedem Recht machen kann, das Geschmäcker verschieden sind, dass auch Bestseller-Autoren schlechte Kritiken bekommen bzw. auch mal ein schwaches Werk veröffentlichen. Wir Schreiberlinge sind schließlich auch nur Menschen und ich selbst habe ja auch schon so einiges an schlechter Kritik ausgeteilt.

2. Tag auf Anduria Recca - Blog:

 

Der Kampf gegen Gut und Böse oder Queste

 

14. März 2017 von Anduria

Was sind Quests?

Ganz einfach gesagt sind Quests Aufgaben, die man erfüllen muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dieses Prinzip ist aus den verschiedensten Rollenspielen bekannt. Es läuft in der Regel so ab, dass ein unscheinbarer Charakter nach und nach immer wieder neue Aufgaben gestellt bekommt, an denen er wachsen und sich entwickeln kann. Diese Aufgaben können, wie in „Die Chroniken von Elexandale: Das leere Buch“, aufeinander aufbauen und ein festes Ziel, nämlich die Befreiung des Zauberers Aros, haben oder aber auch völlig zusammenhanglos sein.

In „Die Chroniken von Elexandale: Das leere Buch“ bekommt Kiathira die Aufgabe mit Hilfe von Erebus, dem leeren Buch, sich auf die Suche nach Aros zu machen und ihn zu befreien. Dies soll auch Elexandale von der Herrschaft der Requeben befreien und dafür sorgen, dass es wieder wo wird wie es einmal war.

Dies liegt zum einen an dem Rollenspielcharakter, dort muss man sich normalerweise für eine von beiden Seiten entscheiden. In Kiathiras Fall ist sie die Gute, da sie bzw. Aros, die versklavten Menschen von ihrem Joch befreien soll (und sie muss erst ihn befreien). Die Requeben und Tochor sind die Bösen, da sie die Menschen ausnutzen und sie unter den schlechtesten Bedingungen in Lagern schuften lassen.

Gibt es das auch im realen Leben ?

Der Kampf Gut gegen Böse und das Konzept der Quests kann man jedoch auch bei uns im Alltag wiederfinden. Wer kennt das nicht, das man sich vor einer anfangs unmöglichen Aufgabe wiederfindet und diese am Ende doch irgendwie schaffen konnte. In der Regel wächst man an solchen Herausforderungen. Der Kampf Gut gegen Böse wird zwar bei uns normalerweise keine große Schlacht sein und keine langen Wanderungen beinhalten, doch wenn man das ganze eher im übertragenen Sinne betrachtet kann es zum Beispiel der Kampf gegen eine Krankheit sein oder auch nur der Kampf gegen den inneren Schweinehund, den es zu überwinden gilt.

Daher ist dieses Konzept in Fantasyromanen sehr beliebt, da die Charaktere sich durch die Quests realistisch entwickeln können und erst nach und nach ihr wirkliches Potenzial offenbaren.

3. Tag: auf Miss Rose's Bücherwelt-Blog:

Mittwoch, 15. März 2017

Wie ihr in den letzten Tagen schon erfahren habt, ist die Welt, in der wir uns befinden, anders als die, in der wir aktuell leben und Menschen sind in ihr nur noch Sklaven der Tyrannen. 

 

Das bringt mich zum Thema Sklaverei, was ich euch heute etwas genauer vorstellen möchte. 

 

 

~ Sklaverei ~

 

Der Begriff Sklaverei: 

Sklaverei bezeichnet den Zustand, in dem Menschen vorübergehend oder lebenslang als Eigentum anderer behandelt werden. Bei der Sklaverei im engen Sinne der Geschichtsschreibung war das Recht, Sklaven zu erwerben, zu verkaufen, zu mieten, zu vermieten, zu verschenken und zu vererben, gesetzlich verankert. Die Sklavengesetze regelten die privat- und strafrechtlichen Gesichtspunkte der Sklavenhaltung und des Sklavenhandels; darüber hinaus bestimmten sie auch, welche Rechte den Sklaven zugestanden wurden. In vielen sklavenhaltenden Staatswesen behielten Sklaven eine gewisse Rechtsfähigkeit und konnten z. B. die Gerichte anrufen oder Eigentum erwirtschaften, das es ihnen eventuell erlaubte, durch Selbstkauf die Freiheit zu erlangen. In manchen Staatswesen war Sklaverei erblich, d. h. die Nachkommen von Sklaven waren ebenfalls unfrei.

 

Im weiteren Sinne zählen zur Sklaverei auch Freiheitsberaubung und Nötigung von Menschen ohne gesetzliche Grundlage beziehungsweise als Verstoß gegen die geltenden Gesetze. Die Grenzen zwischen Sklaverei und „sklavereiähnlichen“ Erscheinungen wie etwa Zwangsarbeit sind fließend.

 

 

Verbreitung der Sklaverei:

Auf Sklaverei beruhende Gesellschaftsformen waren bis zum 19. Jahrhundert weltweit verbreitet. Indessen dauert Sklaverei trotz ihres Verbotes auch im 21. Jahrhundert stellenweise fort. Das kann daran liegen, dass den Sklaven unter unterschiedlichsten Bezeichnungen in verschiedenen Kulturen jeweils ein besonderer Status in den sozialen Umfeldern zukam und zukommt, weil Gesellschaften in sich hochkomplexe Gebilde sind. Der französische Anthropologe Malek Chebel kommt in seiner Untersuchung zur Sklaverei in der islamischen Welt auf eine Schätzung von 21 bis 22 Millionen Sklaven, die im Laufe von 1 400 Jahren als kriegsgefangene Slawen, Konkubinen, Diener, Sklaven aus Afrika oder im mediterranen Sklavenhandel erbeutete Christen ihre Freiheit verloren. Chebel zählt dazu auch die in den Golfstaaten gegenwärtig tätigen Philippinos, Inder und Pakistaner, die dort ihre Menschenrechte verlieren, berücksichtigt aber zum Beispiel ausdrücklich nicht afrikanische Minderheiten im Maghreb, in der Türkei, im Iran oder in Afghanistan.

 

 

Sklaverei und sklavereiähnliche Abhängigkeit heute:

„Als moderne Sklaverei wird eine ausbeuterische Lebenssituation angesehen, aus der es für die Opfer wegen Drohungen, Gewalt, Zwang, Machtmissbrauch oder Irreführung kein Entrinnen gibt. Vielfach werden die Betroffenen auf Fischerbooten in Asien festgehalten, als Hausangestellte ausgebeutet oder in Bordellen zwangsprostituiert.“

 

Im April 2006 veröffentlichte Terre des hommes Zahlen, nach denen mehr als 12 Mio. Menschen als Sklaven betrachtet werden müssen. Diese Zahlen wurden später von Seiten der Vereinten Nationen bestätigt. Davon seien etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche. Es handelt sich um Opfer von Menschenhandel und Zwangsarbeit. In Indien, Bangladesch und Pakistan leben demnach die meisten Zwangsarbeiter. Auch in den Industrieländern leben insbesondere Frauen als Zwangsprostituierte unter sklavereiähnlichen Umständen. Darüber hinaus werden im Baugewerbe, in Haushalten und in der Landwirtschaft Arbeitskräfte illegal ohne Rechte beschäftigt. In Mitteleuropa sind Einzelfälle von sklavereiähnlichen Arbeitsverhältnissen bekannt. So hielt sich ein jemenitischer Kulturattaché in Berlin, der Diplomatische Immunität genoss, jahrelang eine unbezahlte Hausangestellte unter sklavereiähnlichen Bedingungen.

 

Die Geschichte der Sklaverei im Islam ist auch in jüngster Zeit noch nicht abgeschlossen. So wird über Sklaverei im „Islamischen Staat“ berichtet.

 

Nach einem Mitte 2016 veröffentlichten Bericht der Walk Free Foundation, einer von dem australischen Unternehmer und Milliardär Andrew Forrest und seiner Gattin Nicola im Kampf gegen moderne Formen der Sklaverei gegründeten Stiftung sollen weltweit nahezu 46 Mio. Menschen als Sklaven oder sklavenähnlich Beschäftigte leben; zwei Drittel davon im asiatisch-pazifischen Raum. Indien sei mit mehr als 18 Mio. das Land mit den meisten Betroffenen, auf den Plätzen zwei und drei folgten China mit 3,4 Mio. und Pakistan mit 2,1 Mio. Nordkorea weise mit 4,37 % die höchste Quote im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung auf, es sei zudem das einzige Land der Welt, das nichts gegen Sklaverei unternehme.

4. Tag: auf Bücherleser-blog

Donnerstag, 16. März 2017

Das leere Buch, das in Form von Gedichten zu ihr spricht, hilft ihr auf dem Weg durch das menschenleere und zerstörte Land, das von Tochors Seuchen und Plagen heimgesucht wird.
Auszug aus dem Klappentext von »Die Chroniken von Elexandale – Das Leere Buch«

Janine Tollot hat sich bei Tochors Seuchen und Plagen ausgetobt, die ganze Welt von Elaxandale ist krank. Damit ihr noch selbst etwas zu entdecken habt, gibt es hier nur einen Auszug der Seuchen, Plagen & Monster.

Einst war Elexandale eine schöne Welt, bevölkert und voller Leben. Seit Beginn von Tochors Herrschaft gibt es kaum mehr fruchtbare Böden oder Bäume, die Früchte tragen, viele Tierarten sind ausgestorben oder wurden in eine missgestaltete Form gezwungen.
Tochor hat das wahre Element des Lebens nicht verstanden und hasst es deswegen, er kann nur Missgeburten und Missbildungen hervorbingen.

Schon im Sklavenlager treten die Requeben auf, stinkende, fleischfressende Monster, die Spaß am quälen und töten haben.
Neben den Requeben begegnet der Leser an der Seite von Kiathira aber unter anderem auch großen, giftigen Spinnen mit zwölf Beinen, skorpionsartigen Greifarmen, Reißzähnen und dicken Stachelhaaren.

Weiterhin gibt es die Krankheit Kar. Tochor hat sie in die Welt gesetzt, um mögliche Überleben außerhalb seiner Sklavenlager zu töten. Erkrankte verdursten und verhungern, Kar sorgt dafür, dass sie sich die Opfer nicht mehr bewegen, nichts mehr sehen und nichts mehr hören können, bis sie sterben. Wer nicht schnell genug verdurstet, stirbt vor Wahnsinns.

Aber nicht nur die Menschen macht Tochor krank, auch vor Bäumen hält er nicht inne. Selbst den einst schönsten und unendlichen Wald macht Tochor zu einem düsteren Ort, in dem die Tiere verenden, der Fluss vergiftet ist und die unsterblichen Bäume von Geschwüren und Qualen zerfressen werden.

Die Wüste Essane war vor Tochor ein Ort voller leben und großen Oasen mit Flüssen, Seen und Palmen. Jetzt ist die Wüste leer, alles von Sand begraben und gefährlich. Der Sand hindert die Menschen an beim Durchqueren und Nachts plagen schlimme, realistische Träume die Wanderer.

In »Die Chroniken von Elexandale –  Das leere Buch« könnt ihr diese und viele weitere von Tochors Werken entdecken.
Morgen gibt es bei  Fräulein M liebt Bücher  mit dem Thema »Magische Gegenstände« einen weiteren Einblick in »Die Chroniken von Elexandale –  Das leere Buch« von Janine Tollot.

5. Tag: auf fraeulein-m-liebt-buecher-Blog

Freitag, 17. März 2017

Das Land ist unter der Knechtschaft Tochors. Viele Menschen wurden beim Krieg getötet oder leben in Sklaverei. Die junge Kiathira erhält von ihrem Großvater ein Buch. Dieses Buch ist der Schlüssel zu Tochors Verhängnis und auf Kiathira warten viele Gefahren.

Den Gefährten helfen herbei viele magische Gegenstände. Auf ein paar davon möchte ich hier eingehen:

 

Das leere Buch:

Wie der Name schon sagt, ist das Buch leer. Nur die sogenannte „treue“ Hand kann, die Seiten sichtbar machen. Das Buch vergibt dann eine Aufgabe oder zeigt einen Ausweg, jedoch spricht es in Reimen und Rätseln, die es zu lösen gilt. Als der böse Tochor, dann mitbekommt, dass sie das Buch haben, möchte er ihnen unbedingt das Buch abnehmen, um es zu zerstören.

Die zehn Urelemente:

„….Jedes Volk in Elexandale hat sein Urelement/Symbol. Die Ente ist das Symbol der Quellianmane. Sie ist die Königin unter den Tieren, denn sie ist die Begabteste von allen. Die Ente kann fliegen, schwimmen, tauchen und auf dem Land gehen.

Das Symbol der Ahoras ist der Baum. Er ist das Zeichen für Freiheit, Weisheit und das Altertum.

Wasser steht für die Leondris. Das Wasser ist das Urelement aller Elemente. Es bedeutet: Das Unsterbliche – das, was immer sein wird. Denn ohne Wasser ist kein Leben möglich.

Die Erde steht für die Mekados, Gedankenleser und Heiler. Ohne Erde könnte nichts wachsen, um Menschen und Tiere zu ernähren und keine Pflanzen würde gedeihen, um Krankheiten zu heilen.

Der Wind ist das Symbol der Ferioes. Er ist das Unaufhaltsame. Er ist unzähmbar und überall in dieser Welt, hat jeden Winkel erforscht, so wie die Pilger dieser Welt.

Die Sterne der Jechuras repräsentieren das Unendliche. Leben kommt und geht, doch es wird keine Zeit geben, in der kein Leben existiert, den das Universum ist unendlich und birgt die Energie allen Lebens.

Die Haeros haben das Metall als Symbol, und es bedeutet Tod. Sie sind Krieger und zum Töten bestimmt. Aber mit ihren metallenen Waffen töten sie nur die, die Unheil bringen und aus deren Tod geht gutes Leben hervor. ….Ein Haero muss sehr weise sein, denn er entscheidet, wer stirbt…“

 

Das Schwert Sareina:

„… Dies ist Sareina
Das Schwert der Krieger
Die ewigen Sieger
Ihr Zeichen ward der Tod
Und dessen Farbe ist rot.

„…Erio schnitt sich mit Sareinas Klinge in den Zeigefinger. „Nur das Blut eines Haeros erweckt Sareina zum Leben“, sagte und ließ den Lebenssaft auf die blank polierte Schneide tropfen, worin er versickerte. Ein roter, schleierhafter Nebel zeichnete sich auf dem Metall ab, zerfloss über das ganze Schwert und bedeckte sich darin reflecktierende Gesichter…“

 

 

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