Blogtour-Beitrage zu "Die Legende von Oasis"

Hallo ihr Lieben,

nachdem ihr gestern bei Bücherschmöker mehr über das Buch erfahren habt, möchte ich euch heute ein paar Meerestiere vorstellen. Beim Lesen des Buches merkt man ganz deutlich, dass sich die Autorin mit den Lebewesen unter Wasser beschäftigt hat. Es kommen sehr viele verschiedene Arten vor, weshalb ich euch nur ein paar vorstellen möchte.


 

 

 

Hier werden viele verschiedene Arten, wie zum Beispiel Pottwale, Orcas und Finnwale genannt. Ich möchte euch aber heute den Narwal vorstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Narwale werden bis zu 4,7 Meter lang und wiegen bis zu 1,6 Tonnen. Sie werden 30 bis 55 Jahre alt und ernähren sich von Fischen, Garnelen und Quallen. Bei uns lebt er im arktischen Ozean.

 


Sehr markant ist sein Stoßzahn. Früher hielt man den Stoßzahn des Narwals als einzigen Beweis für die Existenz von Einhörnern. Er wurde von Händlern mitgebracht und war so begehrt, dass er mit Gold aufgewogen wurde. Der Stoßzahn des Narwals ist eigentlich der linke Schneidezahn im Oberkiefer, der direkt durch die Oberlippe wächst und spiralförmige Strukturen hat. Er wird bis zu 3 Meter lang und bis zu 10 Kilogramm schwer. Der Narwal hat sogar zwei dieser Zähne, doch der rechte verkümmert oft und fällt aus.

 

 

 

Auch hier werden wieder viele verschiedene Gattungen genannt, so auch Thunfische und Zackenbarsche. Ich möchte euch aber wieder ein paar außergewöhnliche vorstellen, nämlich den Pelikanaal und den Papageifisch.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Pelikanaal lebt zwischen 500 und 7.500 Metern unter dem Meeresspiegel, wird ungefähr ein Meter lang, wobei der Schwanz Dreiviertel der Körperlänge ausmacht. Mit seinem riesigen Maul könnte er Beutefische verschlucken, die größer als er selbst sind. Die Tiere ernähren sich vor allem von Krebstieren, fressen aber auch kleinere Fische, Kopffüßer und andere wirbellose Tiere.
Angelockt wird Beute durch ein Leuchtorgan an der Spitze der Nase, wird in den großen Kehlsack eingesaugt und das Wasser durch kleine Öffnungen aus dem Maul gepresst.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Papageifisch gehört zu den Verwandten der Barschfische. Sie bewohnen in großen Gruppen ausschließlich tropische Meere. Die meisten Arten leben an Korallenriffen.
Mit ihren schnabelartigen Zähnen weiden sie die niedrige Pflanzendecke an den freien Kalkoberflächen der Korallenriffe ab. Dabei wird auch das Sediment entfernt. Andere Arten lassen das Sediment stehen und ernähren sich nur von den Pflanzen, wie den Fadenalgen.
Papageifische haben eine komplizierte Fortpflanzungsweise, sie sind, wie viele andere Lippfische auch, Hermaphroditen. Das heißt, sie können anfangs Weibchen und später Männchen sein. Es gibt bis zu drei Farbphasen, die währenddessen durchlaufen werden. Deshalb sehen sie auch immer unterschiedlich aus.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quallen sind ja leider überhaupt nicht meins, aber auch die gehören nun einmal dazu. Hier wird extra die Gruppe derStaatsqualle im Buch erwähnt. 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie gehören zu den Riesenquallen und ihr Körper erreicht bis zu 2,2 Meter Durchmesser, bei manchen sind die Fangfäden sogar bis 50 Meter lang. Die bekannteste von ihnen ist die Portugiesische Galeere und einzelne Arten können bis zu 10 Meter lang werden

 

 

 

(Portugisische Galeere)


Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Artenvielfalt geben und euch das Buch ein wenig schmackhafter machen. Mir hat es nämlich sehr gut gefallen :)
 


Quellen: 

http://www.tierchenwelt.de

http://www.view.stern.de

http://wikipedia.de

http://mark-ariu.de

In dem Buch „Die Legende von Oasis“ kommen Meermenschen vor, die von den Menschen dort Orkusianer genannt werden. Brielle liebt es, die Meermenschen zu beobachten und wünscht sich nichts Sehnlicher, als selbst ein Orkusianer zu sein um in den Tiefen des Meeres herumzuschwimmen.
Ich möchte im Genaueren zuerst auf die Orkusianer eingehen, wie sie in dem Buch beschrieben werden, danach weiter auf die Meermenschen in anderen Büchern. Da ja gerade hier der Fantasy keine Grenzen gesetzt ist, gibt es doch sehr viele unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen von Meermenschen.
Außerdem möchte ich euch dann noch gerne ein paar Meinungen anderer Leser aufzeigen.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orkusianer:
Die Orkusianer, zum Teil auch von den Menschen Meermenschen genannt, werden als schöne Wesen mit langen Haaren und wunderschönen glitzernden Fluken beschrieben. Gerade ihre Fluken sind deswegen so einzigartig, weil jede in einer anderen Farbe erstrahlt und somit jeder Orkusianer auf seine Art etwas ganz Besonderes und Einzigartiges ist und sich von seinen anderen Artgenossen abhebt. Ihre Schönheit wird noch unterstrichen von ihrer blassen Haut, die sie gerade auch diesem Umstand zu verdanken haben, dass sie meisten eher in den dunklen Zonen unterwegs sind.
Orkusianer haben geweitete Pupillen, die sich zusammenziehen, sobald sie sich in Küstennähe befinden und auftauchen. Die Pupillen passen sich damit dem heller werdenden Licht an.
Unter Wasser besitzen Orkusianer Kiemen um zu atmen, während sich, sobald sie die Wasseroberfläche erreicht haben, die Kiemen mit dem Hals verschmelzen, damit die Meermenschen ganz normal durch die Nase atmen können.
Sie schwimmen in Schulen gemeinsam mit anderen Orkusianern und Walen und Delfinen und sind scheu gegenüber Menschen. Der Grund dafür ist die Feindseligkeit, die die Menschen den Orkusianern entgegen bringen. Ein Grund dafür ist wohl auch die Tatsache, dass sie eine Gefahr für die Schiffe der Menschen sind, wenn sie in Schulen schwimmen.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meerjungfrauen, Meermenschen, Nixen in anderen Büchern:
Meermenschen werden als intelligente Wesen beschrieben, welche im und unter Wasser leben. Man unterscheidet mehrere Arten von ihnen, einige besitzen auch die Fähigkeit über Wasser zu atmen, genau wie auch die Orkusianer. Diese können sogar an Land gehen.
Die Anderen können sich wirklich nur im Wasser fortbewegen und sind auch nicht in der Lage an der Oberfläche zu atmen.
Meermenschen sind meist recht skeptisch den Menschen gegenüber und zum Teil sind sie auch magiebegabt. Neben den normalen Meerjungfrauen und Meermännern gibt es auch noch Nixen und Sirenen.
Genau wie die Sirenen sind auch die Nixen dafür bekannt, dass sie den Menschen Gefahr, Schaden und Tod bringen. Sie betören die Seefahrer mit ihrem Gesang und ihrem Aussehen und führen sie so in den Tod.
Auch eine sehr bekannte Meerjungfrau ist Ariel. Auch hier haben sie alle unterschiedliche Flossen, sind wunderschön und können sowohl unter Wasser als auch über der Wasseroberfläche atmen. Der einzige Unterschied zu den Orkusianern hier ist, dass sie auch unter dem Wasser keine Kiemen haben sondern ganz normal atmen und sprechen können.
Auch ist es hier zwar, dass die Anderen eine Angst und Achtung vor den Menschen hat, aber Ariel selbst zieht es zu den Menschen hin und während sich Brielle wünscht ein Orkusianer zu sein, wünscht sich Arielle nichts sehnlicher als ein Mensch zu sein.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesermeinungen:

Michèle von Elchi's World of Books

Die Orkusianer bilden für mich im Vergleich zu anderen Meermenschen eine völlig eigene Rasse, die sich doch stark von den altbekannten Meerjungfrauen und Sirenen unterscheidet. Während es in den meisten Büchern auch weitere Feinde der Meermenschen neben den Menschen gibt, so scheint die einzig wahre Bedrohung der Orkusianer allein von den Terranern auszugehen. In ihrem äußeren Erscheinungsbild heben sie sich nicht sonderlich von anderen Erzählungen über Meermenschen ab - sie alle haben meistens einen glänzenden Fischschwanz, lange Haare und einen wohlgeformten Körper mit ebenmäßigem Hautbild. Auch ihre Art des durch das Wasser Gleitens ist einem ebenso grazilen Stil gewidmet wie dem der anderen Meerjungfrauen. Nur in der Art des Denkens und Handelns scheinen sie sich doch mit ihrer Rasse von den anderen Meeresbewohnern abzuheben und dies durch eine eigene Art wiederzugeben. Denn auch ihre Kommunikation geschieht über Gedankensprache, wobei ich mir hier gerade nicht ganz sicher bin, ob in anderen Erzählungen nicht auch die Gedankensprache eingesetzt wird... Allerdings ist es auch ihr Ausdruck der Persönlichkeit und ihre Mimik, die eher wie versteinert wirkt, besonders im Vergleich zu den Terranern. Hier kenne ich es von anderen Geschichten über Meereswesen, dass diese was Mimik und Gestikulation angeht doch eher menschliche Züge besitzen. Mit Außname, wenn die lieblichen Sirenen sich in Monster verwandeln und ihr anderes Ich zum Vorschein kommt - dies hat rein garnichts menschliches mehr an sich... Und zu guter Letzt würde ich den anderen Meermenschen mehr Allgemeinwissen über die Welt der Landbewohner zuschreiben, da die Orkusianer hier doch sehr benachteiligt sind und kaum etwas über die Menschenwelt zu wissen scheinen. Aber an und für sich sind sie sich alle ähnlich, aber doch jede Art speziell seiner eigenen Geschichte entsprungen und angepasst!

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nadja von Bookwormdreamers

Die Parallelen von Meermenschen und Orkusianern waren zu Beginn relativ hoch, doch nach und nach hatten sich die Orkusianer als eigenes Volk mit eigener Geschichte herausgestellt, die vielleicht den Meermenschen aus anderen Geschichten ähneln, aber dennoch völlig anders sind.

Von Nadja: Brielle - ein Mädchen gefangen zwischen Traum und Wirklichkeit


 

Brielle lebt als Mensch auf dem Schiff ihres Vaters, gemeinsam mit ihrer Mutter. Sie ist bereits seit Kindesbeinen zur See gefahren und das Meer fasziniert sie, ebenso wie die Tiere, die dort schwimmen und das Volk, das dort lebt. Die Orkusianer waren einst Menschen wie sie, die vom Gott Isea Fluken erhalten hatten. Brielles größter Traum ist es, ebenfalls eine Fluke zu erhalten und wie die Orkusianer durch die Meere zu schwimmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brielle besitzt blondes Haar und ahnt von ihrem Erbe nicht, denn eigentlich ist sie eine Halbgöttin und die Tochter der Göttin Este, die sich als Mensch unter dem Namen Trielle versteckt. Durch ihren Onkel, der von ihrer Mutter gefangen gehalten wird, erfüllt sich ihr größter Traum und sie erhält eine Fluke und wird zur Orkusianerin, aber damit gerät sie zwischen die Fronten eines langen Kampfes zwischen ihrer Mutter und ihrem Onkel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihren Traum leben erkundet Brielle das Meer als Orkusianerin, doch soll sie ihrem Onkel wieder zu seiner alten Stärke und Macht verhelfen.  Ihre Fluke ist golden, wie die des Königs des Ozeans, was sie zu etwas Besonderem macht. Daher lebt sie gleichzeitig ihren großen Traum, muss ich aber der Wirklichkeit und den Konflikt stellen, in den ihr Onkel sie hineingestürzt hat. Sie ist klug, mutig und scheut sich nicht, den richtigen Weg zu gehen, auch wenn sie sich fürchtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Orkusianer leben im Meer, und sie sind sehr schüchtern. Manchmal schwimmen sie mit einer Schule von Delfinen um die Wette, aber ansonsten meiden sie die lichtdurchfluteten Zonen der Meere. Hin und wieder essen sie sich an Phytoplankton satt, oder sonnen sich auf einem Felsen in der Brandung. Ihre Städte sind ganze Riffe, dennoch bauen sie keine eigenen Häuser wie wir Menschen. Denn sie kennen weder Werkzeuge noch Materialien dafür. Die Korallen in den Riffen bauen ihre Behausungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orkusianer sind größer als die Landbewohner, und strahlen eine Grazie und Anmut aus. Weibliche Orkusianer haben lange Haare, die ihnen bis zu den Hüften reichen, ihre Haut ist bleich, aber nicht so weiß wie man es von Vampiren kennt. Die Schuppen ihrer Flossen glitzern und schillern in allen möglichen Grüntönen. Bei männlichen Orkusianern sind es jedoch Blautöne die vorherrschen.

Eine weitere Besonderheit von ihnen ist, dass sie nicht weinen können.

Und mehr möchte ich Dir nun nicht über die Orkusianer erzählen, denn dann würde ich Dir viel zu viel aus dem Buch verraten, und ich möchte wirklich nicht spoilern, womit ich Dir den Spaß am Lesen nehmen würde.

Wassergeister
Eines der Themen, die ich mir ausgesucht habe sind die Legenden die sich um Wassergeister drehen.
Allerdings ist dieses Thema so groß das ich mir nur 2 Wesen rausgepickt habe, die dazu gehören.
Denn Wassergeister umfasst so ziemlich alle übernatürlichen Wesen, die am liebsten im Wasser leben.
Eines der bekannten Wassergeister wäre wohl die Meerjungfrau, die durch das Märchen von Hans Christian Andersen (Die kleine Meerjungfrau) erst so richtig an Berühmtheit gewonnen hat.
Jeder hat so eine ungefähre Vorstellung von Meerjungfrauen. Oben ähneln sie einem Menschen und ab der Hüfte gehen sie dann in einen Fischschwanz über. Außerdem sollen sie von überwältigender Schönheit sein.
Tatsächlich sollen die ersten Überlieferungen eines solchen Wesens aber von einem Meermann stammen. Nämlich zu dem babylonischem Gott Ea.
Der Name und die Geschichte dahinter erinnern mich stark an das Buch. Denn schließlich ist auch Isea ein Gott mit einem Fischwanz und in seinem Namen steckt auch der Name Ea.

Von Meerjungrauen gibt es negative wie auch positive Mythen. Einmal sollen sie Seefahren mit ihrer wunderschönen Gesang (Sirenen) in den sicheren Tod locken und dann sollen sie auch vor gefahren warnen.
Nich nur Hans Christian Andersen hat sich in seinen Geschichten einer Meerjungfrau bedient, die Gebrüder Grimm taten die auch mit ihrer Geschichte "Die Wassernixe".



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann gibt es noch das etwas unkanntere Wesen das Kelpie.
Mich hat die schottische Mythologie schon immer interessiert und von dort kommt auch das so genannte Kelpie.
Kepies können ihrer Gestalt verändern, zumeist tritt es aber in der Gestalt eines schwarzen Hengstes auf, machmal auch mit einem Fischschwanz.
Sein bevorzugter Lebensraum sind eher tiefe Flüsse, dort lauert er Wanderern auf, die den Fluss überqueren möchten, sobald diese auf seinen Rücken steigen, zieht das Kelpie sie in die Tiefe und verspeist sie.
Es soll jedoch 2 Wege geben ein Kelpie zu überlisten. Mann kann ihm einen Brautschleier überwerfen und ihm somit seinen Willen nehmen oder aber man zieht ihm Zaumzeug über.
Auch zu diesem übernatürlichen Wesen gibt es mehrere Geschichten, die sich erzählt werden.

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Atlantis
Trennen wir uns mal von übernatürlichen Wesen und ihren Lebensweisen.
Noch ein großer Mythos, der sich bis heute gehalten hat wäre ja wohl die sagenumwobene Inselstadt Atlantis.
Um diese drehe sich auch viele Geschichten und niemand weiß bis heute ob so eine Stadt wirklich jemals existiert hat. Zuerst tauchte sie wohl in Erzählungen Platons auf und ihr Untergang wird vor rund 10000 v. Chr. datiert.
Klar dies ist eine lange Zeit und man kann da heute nichts mehr nachkonstruieren.
Es gibt so einige Mythen die sich um Atlantis ranken. Dieses Reich soll riesig gewesen sein und außerdem soll diese Stadt für ihre Zeit sehr fortschrittlich gewesen sein.
Ein Sohn Poseidons soll über diese Stadt geherrscht haben.
Doch die Habgier der Menschen war letztlich verantwortlich für ihren Niedergang durch eine große Flut.


Das Bermuda Dreieck

 

Das Bermuda Dreieck wollte ich an dieser Stelle wenigstens nocheinmal kurz erwähnen, da es mich an einen Ort im Buch "Die Legende von Oasis" erinnert. Im Bermuda Dreieck verschwanden schon so einige Schiffe und viele fanden dort schon ihren Tod, auch wenn viele Fälle geklärt werden konnte, gibt es doch so einige die immer noch ungeklärt bleiben.

Schon Kolumbus soll über merkwürdige Phänomene berrichtet haben. Aber erst im letzten Jahrhundert wurde diese Stelle im Meer zu einem richtigen Mythos.

Mythen über Lebewesen aus dem Meer

 

 

Riesenkrake

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Riesenkrake ist ein riesiges Seeungeheuer mit acht Armen, welches komplette Schiffe umspannen und mit sich auf den Meeresboden ziehen kann. Er kommt in allerlei Kulturen vor.



Aussehen:


Der Riesenkrake besitzt acht Fangarme (Tentakel), diese an der Unterseite mit 250 Saugnäpfen besetzt sind und von der Mitte des Körpers der Krake ausgehen. Ein einzelner Tentakel kann über 30 Meter lang werden. Dadurch kann die Gesamtlänge der Riesenkrake auf bis zu 1.500 Meter wachsen. Meist windet er seineFangarme zu einem Knäuel zusammen, welches an ein Schlangennest erinnert. Der Riesenkrake selbst wird meist als eine weiße Masse beschrieben, die im Sonnenschein wie Schnee glänzen soll und der Rücken der Tiere sei wie von Kies überzogen. Der Körperumfang des Tieres kann bis zu 200 Meter betragen, wobei der Rumpf und Kopf den Hauptteil bilden und aussehen wie ein Wasser befüllter Ballon. Sein Gewicht wird auf ca. 20.000 Kilo geschätzt. Das Maul des Riesenkraken erinnert an einen Papageienschnabel und ist messerscharf. Es kann jedes Material durchtrennen. Die riesigen Augen wirken ungeheuerlich da sie je nach Lichteinfall blaugrün bis rot leuchten.
 
Lebensart:

Der Riesenkrake ist ein Fabelwesen, welches den Tiefen der Weltenmeere entsprungen ist. Er frisst alles was seinen Weg kreuzt – egal ob Lebewesen oder totes Material wie Holz und Metall. Solange er seelenruhig an der Meeresoberfläche treibt, halten die meisten Seefahrer ihn zunächst für eine unbewachsene Insel. Allerdings dünstet er einen äußerst unangenehmen Geruch aus, je näher man an ihn herankommt.


 

Besonderheiten:

Da der Riesenkrake kaum verletzbar ist, lässt er sich nur schwer töten. Er besitzt eine sehr schnelle Wundheilung, wodurch ihm Harpunen und Kanonenkugeln, die einfach durch seine Weichteile dringen, nur unzureichend zusetzen. Es bedarf etliche Verletzungen oder gezielte Treffer in den Kopf um ihm den Gar auszumachen.


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 Seeschlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seeschlange ist ein weiteres Fabelwesen und Seeungeheuer der Weltmeere. Sie überragt aufgerichtet im Wasser selbst die höchsten Schiffmasten.


Aussehen:

Seeschlangen sehen aus wie riesige Wasserdrachen und können bis zu 200 Meter lang werden. Ihr Körper ist der einer Schlange, während ihr Kopf dem eines Drachen ähnelt. Ihre Augen werden von einem hervortretenden, hornigen Augenlid geschützt und leuchten gelb aus den Tiefen hervor. Sie besitzt eine giftige Mähne, diese aus einzelnen gar tödlichen Stacheln besteht und mit Schwimmhäuten verbunden ist. Die Mähne beginnt zwischen den Augen am Kopf und zieht sich bis zum mittleren Rumpf. Der Körper der Seeschlange ist mit einer dicken Schuppenschicht überzogen, diese meist grau, braun oder grünlichschwarz schimmern, während die Unterseite der Seeschlange oft weiß bis gelblich glänzt.
 

 

Lebensart:

Die Seeschlange lebt auf dem Meeresgrund und haust in einem Palast aus vermoderten Frackteilen, versunkenen Schätzen und den Knochen ihrer Opfer. Im Normalfall tummelt sie sich meist gelangweilt auf dem Meeresboden herum. Ihre Bewegungen laufen im Vergleich einer Schlange nicht seitlich schlängelnd ab, sondern ziehen sich strikt geradeaus. Ab und an streckt sie den Kopf aus dem Wasser.


 

Besonderheiten:

Der Atem einer Seeschlange ist hochgiftig und vernichtet bei Berührung jedes Leben auf dem Festland. Sein Dampf ist u.a. so konzentriert, dass komplette Inseln im Nebel verschwinden. Zu den wohl bekanntesten Seeschlangen gehören „Nessi – das Seeungeheuer von Loch Ness“ und die altnordische „Midgardschlange“.


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Hippokamp

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Hippokamp ist ein Fabelwesen der griechischen Mythologie. Es ist eine Mischung aus Pferd und Fisch bzw. Seepferdchen und steht im Dienste der Meeresgötter.


Aussehen:

Der Kopf und Rumpf des Hippokamp ist der eines Pferdes. Der Hinterleib hingegen gleicht dem eines Fisches bzw. eines Seepferdchens. Der Schwanz ist meist geringelt und der komplette Körper des Hippokamp ist mit Schuppen überzogen.  Sein Körper glänzt meistens tief grün bis bronzefarben. Statt Hufen bei den unteren Ausläufen besitzt es Schwimmhäute und seine Mähne ziert meist als Flossen seinen Kamm.


Lebensart:

Das Hippokamp wird als Transportmittel für Nixen, Meerjungfrauen und Götter eingesetzt, ebenso arbeitet es als Zugtier für Poseidons Meereswagen. Sein Hauptnahrungsmittel ist giftiger Seetang.


Besonderheiten:

Das Hippokamp ist ein edles und temperamentvolles Wesen. Dem Menschen gegenüber stellt es keine Gefahr dar – im Gegenteil es ist ihnen gegenüber freundlich und eher wohlgesonnen.

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 Aspidochelone

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aspidochelone ist ein Fabelwesen welches auf den ersten Blick wie eine Insel ausschaut. Sie ist eine Mischung aus einem Wal und einer Riesenschildkröte. Durch ihren unwiderstehlich süßen Atem fühlen sich Fische wie auch Menschen magisch angezogen.


Aussehen:

Die Aspidochelone sieht auf den ersten Blick wie eine Insel aus. Sie ist eine Mischung aus einem Wal und einer Riesenschildkröte, auf deren Panzer ganze Landschaften wachsen. Riesige Bäume und Büsche verzieren die Panzeroberfläche und täuschen so eine dicht bewachsene Insel vor. Durch ihre dicke, schorfige Haut, wirkt sie wie Felsgestein.


Lebensart:

Die Aspidochelone kann sich tage- bzw. wochenlang einfach nur treibend an der Wasseroberfläche aufhalten.  Sollte sie doch mal im Meer untertauchen, entstehen hiesige Wellen, die sogar einen Tsunami auslösen können. Auch kann sie so tief abtauchen und auf dem Meeresgrund verweilen, dass sie von den Forschern bisher noch unentdeckt blieb. Sie will niemandem etwas Böses, allerdings wird sie ungestüm, sobald jemand ein Lagerfeuer auf ihrem Rücken entfacht, da sie panische Angst vor Feuer hat.


 

Besonderheiten:

Der Atem der Aspidochelone ist unwiderstehlich süß und zieht Fische und Menschen magisch an. Bei Hunger braucht die Aspidochelone nur einmal einen kräftigen Atemstoß von sich geben und abwarten.  Dies wirkt wie ein kleiner Sturm auf die anderen Lebewesen und schon bald treibt ihre Beute direkt vor ihr im Wasser.

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